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CDU will Supermärkte mit neuen Wohnungen überbauen

Hamburg  

CDU will Supermärkte mit neuen Wohnungen überbauen

24.04.2019, 06:05 Uhr | dpa

CDU will Supermärkte mit neuen Wohnungen überbauen. Hamburg

Die Sonnen geht hinter den Wolken über der Hamburger Innenstadt unter. Foto: Axel Heimken/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit der Überbauung von Supermärkten und schnelleren Genehmigungsverfahren sollen nach Ansicht der Hamburger CDU rascher mehr Wohnungen entstehen. Zwei entsprechende Anträge der Fraktion liegen der Bürgerschaft für die Sitzung am Donnerstag vor. In dem einen wird auf eine Studie der TU Darmstadt und des Pestel-Instituts verwiesen, laut der in Deutschland mit gemischt genutzten Immobilien etwa auf Supermärkten, Büros oder Parkhäusern Hunderttausende neue Wohnungen entstehen könnten.

"Ein riesiger Flachbau und drum herum einen riesen Parkplatz: Das ist Supermarktbau von gestern", sagte der handelspolitische Sprecher der Fraktion, David Erkalp, der Deutschen Presse-Agentur. In Anbetracht der Flächenknappheit müssten "intelligentere Lösungen her, die zusätzlichen Interessen gerecht werden". Deshalb müsse auch in Hamburg geprüft werden, welche Potenziale eine Überbauung der Supermärkte biete. "Solche Lösungen bieten qualitativ hochwertiges Wachstum und schränken den SPD-Wohnungsbau auf der grünen Wiese ein."

Zugleich müssten die Genehmigungsverfahren für den Bau neuer Wohnungen beschleunigt werden, sagte sein Fraktionskollege und Fachsprecher für die Bezirke, Jens Wolf. Problematisch sei, dass die dreimonatige Frist zur Entscheidung über einen Bauantrag erst nach Vorliegen sämtlicher Unterlagen beginne. Auf unvollständige Anträge würden Bauherren aber von den Ämtern oft erst am Ende der Bearbeitungszeit hingewiesen, um Zeit zu gewinnen.

"Die Verwaltung darf es nicht selbst in der Hand haben, Genehmigungsverfahren durch "Liegenlassen" zu verzögern", sagte Wolf. "Ein halbes Jahr bis zur Bearbeitung einer Baugenehmigung, wie in manchen Bezirken zuletzt üblich, ist inakzeptabel."

Die CDU fordert daher eine Änderung der Hamburgischen Bauordnung. Dabei solle festgeschrieben werden, dass die Bauaufsichtsbehörde Bauherren unverzüglich über Mängel an ihren Anträgen zu unterrichten habe. Damit könne man "effektiv Druck auf die Bezirksamtsleiter ausüben, die Verfahren zu beschleunigen", sagte Wolf.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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