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Regionale Unterschiede beim Wohlstand im Saarland

Düsseldorf  

Regionale Unterschiede beim Wohlstand im Saarland

24.04.2019, 07:14 Uhr | dpa

Regionale Unterschiede beim Wohlstand im Saarland. Geld

Eine Frau hält eine Geldbörse mit zahlreichen Banknoten und Bankkarten in der Hand. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Einwohner im Kreis St. Wendel haben einer Studie zufolge im Schnitt mehr Einkommen zur Verfügung als andere Menschen im Saarland. Durchschnittlich kamen die Privathaushalte in dem Kreis im Jahr 2016 nach Steuern, Sozialabgaben und Sozialtransfers auf rund 21 350 Euro an verfügbarem Einkommen, wie aus einer Studie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Instituts (WSI) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung in Düsseldorf hervorgeht. In anderen Regionen war es weniger. Am größten war der Unterschied zum Kreis Merzig Wadern: Dort mussten die Menschen im Schnitt mit fast 2290 Euro weniger auskommen.

Das Institut wertete für die Studie Daten aus 401 Kreisen und kreisfreien Städten aus. Demnach führte im Saarland der Kreis St. Wendel 2016 den Regionenvergleich an, obwohl dort das durchschnittlich verfügbare Einkommen seit dem Jahr 2000 nach Abzug der Inflation um drei Prozent gesunken ist. In den anderen Regionen dagegen stieg es auf dieser Basis im gleichen Zeitraum an, vor allem im Saarpfalz-Kreis (19,5 Prozent).

Eine Erklärung dafür liefert die Studie nicht. Generell sei es bei niedrigen Einkommen "wahrscheinlich, dass es eher steigt", sagte WSI-Experte Eric Seils. Umgekehrt verhalte es sich mit den höheren Einkommen, die eher sinken würden. "Den Wahrscheinlichkeitseffekt haben Sie immer drin." Daraus lasse sich aber nicht ableiten, dass sich die Einkommen aneinander anglichen.

Regional könnten mehrere Faktoren eine Entwicklung beeinflussen, einer sei beispielsweise die wirtschaftliche Lage vor Ort. "Sehr hohe Einkommen spielen bei Durchschnittswerten eine große Rolle. Im Einzelfall können Sie einen sehr starken Anstieg haben, weil zufällig ein paar Milliardäre in eine nicht allzu große Stadt ziehen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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