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VfB-Profi Ascacibar über Spuck-Attacke: "Keine Absicht"

Stuttgart  

VfB-Profi Ascacibar über Spuck-Attacke: "Keine Absicht"

24.04.2019, 09:10 Uhr | dpa

VfB-Profi Ascacibar über Spuck-Attacke: "Keine Absicht". Santiago Ascacibar bekommt rote Karte

Schiedsrichter Tobias Stieler (M), Stuttgarts Santiago Ascacibar (l) und Leverkusens Kai Havertz. Foto: Marijan Murat/Archiv (Quelle: dpa)

Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar vom VfB Stuttgart hat seine Spuck-Attacke auf Kai Havertz als "dumme Aktion" bezeichnet. "Es gab einige Provokationen und Sprüche in meine Richtung. Daraufhin habe ich mich zu einer Kurzschlusshandlung hinreißen lassen. Das war ein Riesen-Fehler", sagte der 22-Jährige der "Sport Bild" (Mittwoch) über die Szene bei der 0:1-Niederlage in der Fußball-Bundesliga gegen Bayer Leverkusen vor zehn Tagen.

Die Attacke gegen den deutschen Nationalspieler sei "keine Absicht" gewesen. "Ich wollte Kai Havertz nicht treffen, nicht anspucken. Ich wollte neben ihn auf den Platz spucken", sagte der Argentinier. Seine Sperre von sechs Wochen empfindet der VfB-Profi als zu lang. "Ich bin enttäuscht, dass die Sperre so lang ist", sagte er. "Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen." Ascacibar ist bis einschließlich 25. Mai gesperrt und könnte erst in einem möglichen Relegations-Rückspiel gegen den Abstieg am 27. Mai wieder für den VfB auflaufen.

Er sei grundsätzlich kein "unfairer Sportsmann", sagte Ascacibar. "Im Eifer des Gefechts passieren manchmal Dinge, die nicht unseren wahren Charakter widerspiegeln", sagte er. "Ich habe in einem Moment falsch reagiert, auch weil die Situation insgesamt für den Verein sehr angespannt war. Ich habe meinem Frust freien Lauf gelassen, einen Fehler gemacht." Vier Spieltage vor Saisonende hat Stuttgart als 16. sechs Zähler Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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