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Anhaltende Trockenheit: Viehbetriebe hoffen auf Regen

Erfurt  

Anhaltende Trockenheit: Viehbetriebe hoffen auf Regen

24.04.2019, 13:58 Uhr | dpa

Anhaltende Trockenheit: Viehbetriebe hoffen auf Regen. Bauern ernten auf einer Wiese Futter

Bauern ernten auf einer Wiese Futter. Foto: Peter Förster/Archiv (Quelle: dpa)

Sorgen bei den Nutztierhaltern, Waldbrände und geringe Wasserstände: Die anhaltende Trockenheit zeigt in Thüringen erste Folgen. Nutztierhalter im Freistaat machen sich Sorgen um das Futter für ihre Bestände. "Wir hoffen jetzt auf jede Menge Regen", sagte Anne Byrenheid vom Thüringer Bauernverband am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Der erste Schnitt für Futter stehe bei den meisten Viehbetrieben im Mai an. "Die Befürchtung der Betriebe ist, dass man jetzt den ersten Schnitt macht und danach aber kein Aufwuchs mehr erfolgt aufgrund ausbleibenden Regens", sagte Byrenheid, die Referentin für Nutztierhaltung beim Bauernverband ist.

Bei Trockenheit wächst das Futter, etwa Grünfutter oder Mais, nicht gut. Im vergangenen Jahr war laut Byrenheid eine Folge des Futtermangels, dass viele Betriebe mehr Tiere als normalerweise schlachten mussten. "Wenn ein Betrieb nicht genügend Futter für seinen Bestand hat, bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Bestand zu reduzieren", sagte sie.

Die Trockenheit macht sich auch in manchen Thüringer Flüssen bemerkbar. Die Wasserstände sind nach Informationen des Thüringer Landesamts für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) teilweise extrem niedrig. Besonders betroffen seien die Mainzuflüsse in Südthüringen, die obere Werra, die Ilm und die Schwarza.

Regen gab es im April bisher kaum. Daten der Wetterstationen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zeigen, dass die Niederschlagsmenge im laufenden Monat deutlich unter der langjährigen durchschnittlichen Menge lag. So gab es in Gera-Leumnitz nur 4 Prozent des üblichen Niederschlags, in Jena waren es 26 Prozent, in Erfurt 7.

Die anhaltende Trockenheit ist auch für die Wälder eine Gefahr. Im Südosten Thüringens flammte ein Großbrand wegen der Witterungslage seit Sonntag immer wieder auf. Auch in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt bleibt die Waldbrandgefahr hoch.

Nach Einschätzung des DWD könnte ganz Deutschland auf einen weiteren Dürresommer zusteuern, sollte die trockene Witterung in den kommenden Monaten anhalten. Zum Beginn der Vegetationsperiode seien die Böden in vielen Regionen deutlich trockener als im vieljährigen Durchschnitt. Die östlichen Bundesländer könnte bei anhaltender Trockenheit ein weiterer Dürresommer besonders stark treffen. In Sachsen-Anhalt und Thüringen sei die Bodenfeuchte bereits so niedrig wie im Juli 2018.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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