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Linksfraktionschef kritisiert Kommunikation zu Cottbusplänen

Potsdam  

Linksfraktionschef kritisiert Kommunikation zu Cottbusplänen

25.04.2019, 14:36 Uhr | dpa

Linksfraktionschef kritisiert Kommunikation zu Cottbusplänen. Ralf Christoffers

Ralf Christoffers (Die Linke), Fraktionsvorsitzender, spricht auf der Pressekonferenz nach der Fraktionssitzung. Foto: Bernd Settnik/Archiv (Quelle: dpa)

Neuer Zwist innerhalb der rot-roten Koalition: Linksfraktionschef Ralf Christoffers hat das Bekanntwerden der Pläne der Landesregierung kritisiert, Mediziner künftig auch in Cottbus ausbilden zu lassen. "Das ist schlicht und ergreifend unprofessionell", sagte Christoffers am Donnerstag in Potsdam. Er forderte, die betroffenen Parteien, Fraktionen und den Landtagsausschuss vorher darüber zu informieren. "Das ist natürlich eine Änderung in der Hochschullandschaft, die spürbare Wirkung haben wird."

Der Linksfraktionschef kritisierte auch, dass für den von der Regierung geplanten Umzug des Wissenschaftsministeriums von Potsdam nach Cottbus die Personalvertretungen nicht ausreichend vorher informiert worden seien. Der Linke-Politiker betonte zugleich: "Ich halte es für richtig und möglich, dass Institutionen und Behörden des Landes auch auf andere Teile des Landes verteilt werden und auch umziehen können."

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) teilte am Donnerstag mit, es gebe Pläne, dass in Cottbus künftig Mediziner ausgebildet werden sollten. Die Ausbildung solle eingebettet sein in das Konzept Gesundheitscampus Brandenburg mit der Universität Potsdam, der Brandenburgisch-Technischen Universität und der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB).

Das Land sei aber noch in Abstimmungsgesprächen vor allem mit dem Bund. Der Plan soll Teil des Gesamtpakets zum Ausstieg aus der Braunkohle sein. Zuvor hatten Medien über das Thema berichtet. In der vergangenen Woche hatte das Kabinett das Vorhaben beschlossen, dass das Wissenschaftsministerium komplett nach Cottbus ziehen soll. Das war auch in der SPD auf Kritik gestoßen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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