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Diskussionen zur Frauenpolitik auf FDP-Parteitag erwartet

Berlin  

Diskussionen zur Frauenpolitik auf FDP-Parteitag erwartet

26.04.2019, 05:22 Uhr | dpa

Diskussionen zur Frauenpolitik auf FDP-Parteitag erwartet. Maren Jasper-Winter (FDP)

Maren Jasper-Winter (FPD), Mitglied im Abgeordnetenhaus von Berlin, spricht bei der 36. Plenarsitzung. Foto: Christoph Soeder/Archivbild (Quelle: dpa)

Die Berliner FDP-Politikerin Maren Jasper-Winter erwartet beim Bundesparteitag an diesem Wochenende Debatten über den Antrag des Bundesvorstands zur Frauenpolitik. "Es wird sicher auch Diskussionen geben darum, ob geschlechtergerechter Unterricht in den MINT-Fächern sinnvoll ist oder eher eine konservative Rolle rückwärts", sagte Jasper-Winter der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf den naturwissenschaftlichen Unterricht.

Die frauenpolitische Sprecherin der FDP im Berliner Abgeordnetenhaus ist Hauptautorin des Antrags "Freiheit durch Emanzipation - Liberale Agenda für Selbstbestimmung und Vielfalt", über den an diesem Freitag oder am Samstag entschieden werden soll.

Offen ist unter anderen auch, wie die Partei sich zu einem möglichen Anspruch auf die Arbeit von zu Hause aus positioniert. "Homeoffice muss nicht unbedingt für alle Frauen die perfekte Lösung sein, wenn sie dann zu Hause sitzen und bei Entscheidungen im Büro nicht berücksichtigt werden", sagte Jasper-Winter.

Die programmatischen Diskussionen über das Thema seien für die Liberalen nicht immer einfach gewesen, räumte sie ein. "Im Gegensatz zu allen anderen Parteien gehen wir davon aus, dass erst erstmal das Individuum zählt und dass der Einzelne oder die Einzelne selber weiß, was gut oder schlecht ist für sie und dass das Geschlecht da eigentlich keine Rolle spielen sollte", sagte Jasper-Winter. "Aus dieser Haltung ist es natürlich nicht unbedingt naheliegend, sich gleich der klassischen "Wie können wir Frauen fördern?"-Thematik zu widmen."

Insgesamt habe die monatelange Arbeit zur Entwicklung frauenpolitischer Positionen die FDP vorangebracht. "Durch diese Diskussionen haben sich viele Mitglieder gemeldet, die bisher nicht unbedingt in Führungspositionen sind, und gesagt: Jetzt habe ich richtig Lust mitzumachen bei der programmatischen Arbeit." Parteichef Christian Lindner hatte den geringen Frauenanteil in der FDP im vergangenen Frühjahr zum Thema gemacht. Nur gut ein Fünftel der knapp 65 000 Parteimitglieder ist weiblich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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