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Gedenken an tödlich verunglückte Motorradfahrer

Salzgitter  

Gedenken an tödlich verunglückte Motorradfahrer

27.04.2019, 02:30 Uhr | dpa

Gedenken an tödlich verunglückte Motorradfahrer. Motorradgedenkfahrt

Mehrere tausend Biker fahren während einer Gedenkfahrt im Konvoi von Salzgitter nach Braunschweig, während im Hintergrund der Brocken zu erkennen ist. Foto: Hauke-Christian Dittrich (Quelle: dpa)

Mit einer Motorradfahrt von Salzgitter nach Braunschweig wird am Samstag (13.30 Uhr) an die Unfallopfer der vergangenen Saison erinnert. Die 31. Auflage steht unter dem Motto: "Stimmt die Richtung? Für Partnerschaft im Straßenverkehr". Erwartet werden nach Angaben der Stadt bis zu 8000 Teilnehmer. Nach dem Treffen vor dem Rathaus in Salzgitter soll der Konvoi Richtung Braunschweig aufbrechen, wo die Motorradfahrer am Nachmittag im Dom einen Gottesdienst gestalten.

Traditionell erinnern Holzkreuze am Start an die tödlich verunglückten Motorradfahrer aus der Region. Nach Angaben der Veranstalter brachten Berufsschüler aus Salzgitter darauf die Vornamen und Alter der Verkehrsopfer an. Initiatoren sind die Stadt Salzgitter und die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Motorradfahrer.

Der Hinweis auf rücksichtsvolles Fahren ist nicht nur dem ADAC und der Polizei wichtig, vor allem weil die Zahl der zugelassenen Maschinen leicht zunimmt. Wie aus Daten des Kraftfahrtbundesamtes hervorgeht, waren Anfang 2019 in Niedersachsen 423 125 Krafträder zugelassen, ein Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Dass die Mahnungen ihre Berechtigung haben, bestätigte sich auch bereits in der laufenden Motorradsaison. Bis Ende März hatte es auf niedersächsischen Straßen bereits zahlreiche Unfälle gegeben. So in Wolfenbüttel, wo ein 18-Jähriger mit seinem Bike in ein Auto fuhr. Bei Drage starb ein Motorradfahrer bei einem Überholmanöver. Nach der Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen starben im vergangenen Jahr 87 Menschen bei Unfällen mit motorisierten Zweirädern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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