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Iris Berben engagiert sich für Musikdrama über NS-Zeit

Frankfurt am Main  

Iris Berben engagiert sich für Musikdrama über NS-Zeit

27.04.2019, 09:30 Uhr | dpa

Iris Berben engagiert sich für Musikdrama über NS-Zeit. Iris Berben

Iris Berben auf einem Charity Event. Foto: Jens Kalaene/Archiv (Quelle: dpa)

Schauspielerin Iris Berben, bekannt für ihr Engagement gegen Antisemitismus, setzt sich in einem ungewöhnlichen Theaterprojekt gegen das Vergessen der Nazi-Verbrechen ein. Sie ist Schirmherrin des Musikdramas "Die Kinder der toten Stadt", das am Frankfurter Musiktheater Papageno zurzeit erstmals aufgeführt wird.

"Seit fünf Jahrzehnten beschäftige ich mich mit diesem Thema, denn es gehört zu unserer Identität, unsere Geschichte zu kennen und damit umzugehen", sagte die 68-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. "Wir befinden uns europaweit in einer Situation, die rückwärtsgewandt ist. Und wir haben aufgrund unserer Geschichte noch einmal eine besondere Verantwortung."

In dem Musikdrama geht es um Kinder und Jugendliche im Ghetto Theresienstadt, die auf Anweisung der Nazis eine Kinderoper einstudieren und aufführen, als eine internationale Delegation des Roten Kreuzes in das Lager kommt. Mit der Oper soll der Anschein erweckt werden, dass es den Menschen in dem Ghetto gut geht. Das Musikdrama beruht auf einer wahren Begebenheit.

Berben, die wie ESC-Teilnehmer Michael Schulte auch an dem zuvor produzierten Hörspiel beteiligt war, überzeugten bei der Uraufführung vor allem die Kinder, die in einem Casting ausgewählt wurden. "Ich war berührt und sprachlos. Ich war vor allem beeindruckt, dass sie die Ernsthaftigkeit des Stoffs erkennen und das dann so spielen."

Die erste Resonanz an dem Frankfurter Theater fiel sehr positiv aus, so dass Zusatzvorstellungen bis Ende Juni terminiert wurden. Ziel der Projektmacher ist, dass das Stück nach der professionellen Aufführung in Frankfurt von Schulklassen aufgeführt wird, damit sie sich auf diesem Weg mit dem Holocaust auseinandersetzen. Dazu werden Texte, Noten und weitere Materialien zur Verfügung gestellt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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