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Ruhrfestspiele: 100 Bürger auf Laufsteg von Recklinghausen

Recklinghausen  

Ruhrfestspiele: 100 Bürger auf Laufsteg von Recklinghausen

02.05.2019, 07:16 Uhr | dpa

Ruhrfestspiele: 100 Bürger auf Laufsteg von Recklinghausen. Foyer des Festpielhauses

Als Gewölbe aus goldenener Folie ist das Foyer des Festpielhauses verkleidet. Foto: Roland Weihrauch (Quelle: dpa)

Mitten über den Rathausplatz von Recklinghausen wird ein Laufsteg führen. Darauf werden 100 Bürger der Stadt am Samstag (4. Mai, 17 Uhr) sich und ihre Lebensgeschichten präsentieren. Alltagshelden sollen bei "What is the City but the People" auf berührende Einzelschicksale treffen, verspricht das Programm. Untermalt von Musik, begleitet von Texten und Bildern. Übersetzen kann man den Titel etwa mit "Was ist die Stadt anderes als ihre Menschen?". Herauskommen soll bei der Inszenierung eine Mischung aus Installation, Konzert und Theater-Großereignis.

Ursprünglich stammt die Idee von Jeremy Deller, der 2017 damit das Manchester International Festival eröffnet hatte. Die Menschen stellen sich sowohl als Individuen als auch als Mitglieder der Stadtgemeinschaft vor. Ein vielschichtiges Gefüge soll sichtbar werden und dazu einladen, über die Funktion und das Funktionieren dieser Stadtgesellschaft ins Gespräch zu kommen. Am Ende soll ein lebendiges, berührendes Selbstportrait der Ruhrfestspielstadt Recklinghausen sichtbar und erlebbar gemacht werden. Regie führt Richard Gregory, die Musik macht der aus Recklinghausen stammende international bekannte DJ Moguai.

Bei den diesjährigen Ruhrfestspielen locken 90 Produktionen mit rund 210 Veranstaltungen, davon drei Eigenproduktionen, eine Uraufführung, sieben Deutschlandpremieren und eine Kunstausstellung bis zum 9. Juni ins Ruhrfestspielhaus in Recklinghausen und an zahlreiche weitere Spielstätten. Beteiligt sind mehr als 850 Künstler aus rund 16 Ländern, darunter Namibia, dem Libanon, Israel, Indien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Griechenland und der Ukraine.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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