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Gedenkinstallation erinnert an "Entjudungsinstitut"

Eisenach  

Gedenkinstallation erinnert an "Entjudungsinstitut"

06.05.2019, 01:37 Uhr | dpa

Gedenkinstallation erinnert an "Entjudungsinstitut". Hände halten einen Fyler

Ein Mann betrachtet einen Flyer für die Sonderausstellung zur Gründung des NS-"Entjudungsinstitutes". Foto: Michael Reichel/Archivbild (Quelle: dpa)

Mit einem Mahnmal bekennen sich acht evangelische Landeskirchen zu ihrer Schuld an der Gründung des sogenannten Entjudungsinstituts in Eisenach vor 80 Jahren. Die zwei mal anderthalb Meter große Installation wurde am Montag nur wenige Meter entfernt vom früheren Sitz des "Instituts zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben" in Eisenach enthüllt. Am Gedenkakt nahm auch Ilse Junkermann, Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, teil.

Auf dem metallenen Mahnmal wird unter anderem erklärt, wie die Institutsmitarbeiter jüdische Bezüge aus der Bibel und kirchlichen Texten entfernten und Vorstellungen des Nationalsozialismus einfließen ließen. "Sie trugen mit ihrer Arbeit dazu bei, die Verfolgung und millionenfache Ermordung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger zu rechtfertigen", heißt es auf der Inschrift.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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