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Woidke tritt Befürchtungen von Medizinstudenten entgegen

Neuruppin  

Woidke tritt Befürchtungen von Medizinstudenten entgegen

07.05.2019, 03:12 Uhr | dpa

Woidke tritt Befürchtungen von Medizinstudenten entgegen. Kabinettssitzung

Ministerpräsident Dietmar Woidke (M) und weitere Brandenburger Kabinettsmitglieder kommen aus dem Schloss. Foto: Patrick Pleul/Archivbild (Quelle: dpa)

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) zugesagt, dass sie mit der geplanten Ärzteausbildung in der Lausitz gestärkt wird. "Die Finanzmittel aus dem Kohleausstieg geben uns die historisch einmalige Chance, in der Lausitz eine Medizinerausbildung aufzubauen", sagte Woidke nach Angaben der Staatskanzlei am Dienstag in Neuruppin vor demonstrierenden Nachwuchsmedizinern. Diese Ausbildung in Cottbus solle in den Brandenburger Gesundheitscampus eingebunden werden. "Die MHB wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Was wir in Cottbus aufbauen wollen, wird auch Neuruppin stärken. Denn wir brauchen Nachwuchsärzte." Das Kabinett tagte in Neuruppin.

Nach Plänen der rot-roten Landesregierung sollen Mediziner künftig auch in Cottbus ausgebildet werden. Dafür sind allerdings Bundesmittel im Rahmen der Strukturhilfe für den geplanten Braunkohleausstieg notwendig.

Im vergangenen Jahr war der Uni-Verbund Gesundheitscampus vorgestellt worden - mit dem Ziel, dass Brandenburg eine vollwertige Medizinerausbildung erhält. Die private MHB wurde 2014 als erste medizinische Hochschule im Land gegründet, sie ist in Brandenburg/Havel und Neuruppin vertreten. Weil die Hochschule bisher kaum Forschungsaktivitäten vorweisen konnte, konnten ihre Studenten dort nicht promovieren.

Linksfraktionschef Ralf Christoffers forderte am Dienstag noch vor dem Herbst eine Entscheidung über die Rolle der MHB und inwieweit sie noch ausgebaut werden kann. Das sei aber keine Absage an die Einrichtung einer medizinischen Fakultät in Cottbus.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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