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Erfolgreicher Hochschulstandort braucht "klare Idee"

Gütersloh  

Erfolgreicher Hochschulstandort braucht "klare Idee"

07.05.2019, 05:38 Uhr | dpa

Erfolgreicher Hochschulstandort braucht "klare Idee". Universität Koblenz-Landau

Blick auf das Campusgelände der Universität Koblenz-Landau. Foto: Uwe Anspach/Archiv (Quelle: dpa)

Ein erfolgreicher Hochschulstandort braucht nach Einschätzung des Geschäftsführers des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) eine eindeutige Strategie. Es brauche eine "klare Idee", wo die eigenen Stärken seien, sagte Frank Ziegele der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Nach Jahrzehnten steigender Zahlen an Hochschulen in Deutschland erwartet er künftig einen Rückgang. "Es wird sich durch die Demografie die Frage stellen, ob Standorte noch zu halten sein werden."

In Rheinland-Pfalz soll die Uni Koblenz-Landau getrennt werden, der Landauer Standort soll mit der Technischen Universität Kaiserslautern zusammengehen. In den kommenden Jahren werden nun alle drei Standorte damit zu tun haben, ihre Profile weiterzuentwickeln. Unabhängig von diesen konkreten Plänen sagte Ziegele, eine Uni-Fusion nur um der Fusion willen sei wenig erfolgversprechend. "Es muss irgendwie Sinn ergeben, dahinter muss eine Story stehen." Grundsätzlich sieht der CHE-Geschäftsführer derzeit eher einen Fokus auf Kooperationen. Ein Beispiel sei die Allianz der Ruhrgebiets-Unis. "Die verstärkte Kooperation ist ein klarer Trend."

Ob Fusion oder Zusammenarbeit, beides bringe reichlich Aufwand mit sich. Bei Kooperationen bestehe die Gefahr, dass sie nur auf dem Papier stünden, aber nicht gelebt würden. Bei einer Fusion gehe es eher darum, eine gemeinsame Hochschulkultur hinzubekommen. "Dabei müssen Leute, die sich nicht als Einheit fühlen, zu einer Einheit gemacht werden." Gelungen sei das in den vergangenen Jahren etwa im Fall der Uni Duisburg-Essen, die einen Schwerpunkt darauf lege, gezielt Menschen aus bildungsferneren Schichten anzusprechen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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