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Rheinisches Revier: Mehr Tempo bei Regionalplan gefordert

Eschweiler  

Rheinisches Revier: Mehr Tempo bei Regionalplan gefordert

13.05.2019, 15:52 Uhr | dpa

19 Kommunen an Tagebauen und Kraftwerksstandorten haben für den Strukturwandel im Rheinischen Revier mehr Tempo bei Planungen für neue Ansiedlungsflächen gefordert. Als Kerngebiet des Strukturwandels müssten sie bei der Regionalplanung mit Priorität behandelt werden, forderten die Kommunen am Montag in einem Positionspapier. Die geplante Verabschiedung des Regionalplans im Jahr 2025 komme für die Kommunen viel zu spät, sagte der Bürgermeister der Stadt Eschweiler im Kreis Aachen, Rudi Bertram (SPD) am Montag.

"In der Zeit sind in Bedburg im Bereich des Tagebaues schon 1000 Arbeitsplätze verloren gegangen", sagte Bertram. "Das dauert uns zu lange. Wir müssen Übergangslösungen finden", sagte Bertram. Die Region brauche Platz für die Ansiedlung von Gewerbe und Industrie.

Es müssten schnell neue Arbeitsplätze dort entstehen, wo sie durch den Strukturwandel verschwinden. Die Kommunen müssten dazu ja auch Grundstücke kaufen. "Wir wollen jetzt vorweg Schritte haben, damit wir eher ansiedeln können", forderte Bertram bei der Anrainerkonferenz in seiner Stadt: "Wenn ich Flächen nicht schon planerisch zur Verfügung stelle, dann läuft mir die Zeit weg."

Die Tagebauanrainer gehen davon aus, dass bei ihnen durch den Kohleausstieg die meisten Arbeitsplätze wegfallen. "Wir sprechen von 4000 bis 5000 sofort in den nächsten zwei Jahren", sagte Bertram. Die Kohlekommission hatte empfohlen, bis spätestens 2038 die Produktion von Kohlestrom in Deutschland zu beenden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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