Sie sind hier: Home > Regional >

Bremer CDU-Chef Kastendiek nach langer Krankheit gestorben

Bremen  

Bremer CDU-Chef Kastendiek nach langer Krankheit gestorben

14.05.2019, 09:57 Uhr | dpa

Bremer CDU-Chef Kastendiek nach langer Krankheit gestorben. Jörg Kastendiek

Der Ex-Wirtschaftssenator Bremens Jörg Kastendiek. Foto: Carmen Jaspersen/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Bremer CDU-Landesvorsitzende Jörg Kastendiek ist im Alter von 54 Jahren nach schwerer Krankheit gestorben. Politiker reagierten parteiübergreifend mit Trauer und Bestürzung. "Sein viel zu früher Tod hinterlässt uns alle fassungslos", sagte der stellvertretende CDU-Parteivorsitzende Jens Eckhoff am Dienstag. SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe bezeichnete Kastendiek als engagierten Parlamentarier, mit dem ihn ein großer gegenseitiger Respekt verbunden habe.

Der Diplom-Ingenieur, der am Montag starb, führte die CDU des kleinsten deutschen Bundeslandes seit Ende 2012 und war von 2005 bis 2007 Senator für Wirtschaft, Häfen und Kultur. Seit November 2012 war er auch Mitglied im CDU-Bundesvorstands. Kastendiek gehörte über 25 Jahre dem Landtag - der Bremischen Bürgerschaft - an, die am 26. Mai neu gewählt wird. Auch Bürgermeister Carsten Sieling (SPD) und Finanzsenatorin Karoline Linnert (Grüne) sprachen der Familie ihr Beileid aus.

Der gebürtige Bremer war verheiratet und Vater eines Sohnes. Er engagierte sich bis zuletzt auch im Wahlkampf für seine Partei und trat regelmäßig als Redner bei Veranstaltungen auf. Auf ihn ging auch der Vorschlag zurück, den bis Anfang 2018 politisch weitgehend unbekannten Software-Unternehmer Carsten Meyer-Heder als Spitzenkandidaten für die anstehende Landtagswahl zu wählen.

"Die CDU Bremen verliert durch seinen Tod ihren Landesvorsitzenden, der auch mit aller Kraft bis in die letzten Tage für diese Partei gelebt und gekämpft hat", betonte CDU-Fraktionschef Thomas Röwekamp. "Um seine Krankheit hat er kein Aufheben gemacht, sondern sich ihr immer wieder entgegengestellt."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal