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Toter auf Usedom: Ermittlungen gegen Frau aus seinem Umfeld

Swinoujscie  

Toter auf Usedom: Ermittlungen gegen Frau aus seinem Umfeld

14.05.2019, 11:31 Uhr | dpa

Toter auf Usedom: Ermittlungen gegen Frau aus seinem Umfeld. Polizei mit Blaulicht

Ein Polizeiwagen mit Blaulicht. Foto: Friso Gentsch/Archivbild (Quelle: dpa)

Eine auf Usedom lebende Frau wird mit dem Tod des Mannes in Verbindung gebracht, dessen Leiche vor einer Woche im polnischen Swinemünde gefunden worden war. "Wir gehen nicht von einem Kapitalverbrechen, also Mord und Totschlag, aus", sagte eine Polizeisprecherin im Dienstag. Zuvor hatte die "Ostsee-Zeitung" über die Ermittlungen gegen eine Frau aus dem Umfeld des Toten berichtet.

Laut Staatsanwaltschaft in Stralsund wird eher eine Körperverletzung mit Todesfolge oder fahrlässige Tötung vermutet. Die Beschuldigte sei vor dem Tod des Mannes zuletzt mit ihm gesehen worden. Sie sei nicht in Haft, die Vernehmungen liefen noch. Die Ermittler hatten ihre Wohnung durchsucht und ihr Auto sichergestellt.

Der Mann, der laut Polizei 60 Jahre alt wurde, war am 7. Mai in der Nähe von Swinemünde (Swinoujscie) im polnischen Teil der Insel Usedom tot gefunden worden. Die Todesursache ist noch nicht bekannt. Die polnische Staatsanwaltschaft, die bei den Ermittlungen federführend ist, sprach von etwa 14 Tagen bis zum Vorliegen der Obduktionsergebnisse. Das ist der Polizeisprecherin zufolge durchaus eine normale Zeitspanne, wenn toxikologische Gutachten nötig seien. Diese gehörten dazu, wenn die Todesursache nicht schnell eindeutig zu erkennen sei.

Der Getötete stammte aus Greifswald, lebte aber schon jahrelang auf der Insel Usedom, wo er eine Sicherheitsfirma betrieb. Früher war er nach Medienberichten als Türsteher von Diskotheken und Bars bekannt. In der DDR soll er ein erfolgreicher Kraftsportler gewesen sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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