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Demo zum Kita-Gesetz: Gewerkschaft fordert Verbesserungen

Schwerin  

Demo zum Kita-Gesetz: Gewerkschaft fordert Verbesserungen

14.05.2019, 12:03 Uhr | dpa

Demo zum Kita-Gesetz: Gewerkschaft fordert Verbesserungen. Streikteilnehmerin mit GEW-Trillerpfeife

Eine Teilnehmerin pfeift bei einem Warnstreik mit einer Trillerpfeife der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Foto: Sebastian Gollnow/Archiv (Quelle: dpa)

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft am Mittwoch unter dem Motto "Kitanotstand - Kitaaufstand" zu einer Demo vor dem Landtag in Schwerin auf. Damit soll der Druck für mehr Qualität in der Kindertagesbetreuung erhöht werden, über die der Sozialausschuss des Landtages am gleichen Tag beraten will. Unter anderem fordern die Arbeitnehmervertreter einen landesweiten Mindestpersonalschlüssel in den Kitas, sagte die GEW-Vorsitzende Annett Lindner. Zu der Demo ruft neben der GEW auch Verdi auf.

Zwar begrüßt die GEW die Kita-Beitragsfreiheit, die von 2020 an gelten soll, doch zur Verbesserung der Betreuungsqualität geht ihr der Gesetzentwurf nicht weit genug. "Gebührenfreiheit verbessert nicht die pädagogischen Bedingungen für Kinder in Kitas", heißt es in der GEW-Stellungsnahme an den Sozialausschuss. Für echte Verbesserungen benötige man dringend einen landesweiten, gesetzlichen Mindestpersonalschlüssel und mehr Zeit für pädagogische Vor- und Nachbereitung, sagte Lindner.

Zudem fordert die GEW, Auszubildende nicht mehr auf den Fachkräfteschlüssel anzurechnen, da sie noch lernen und intensiv angeleitet werden müssten. Auch eine geplante, verpflichtende Hausaufgabenbetreuung im Hort lehnt die GEW derzeit ab: Der Plan treffe auf einen viel zu geringen Personalschlüssel und sei deswegen nicht umsetzbar.

Die Grünen kritisierten, dass das Land Bundesmittel, die zur Qualitätsverbesserung in den Kitas gedacht seien, ausschließlich für die Beitragsfreiheit verwende. Nur wenn beides - also sowohl Entlastung der Eltern als auch Qualitätssteigerungen - im Einklang stünden, werde ein Schuh daraus, sagte Grünen-Vorstandsmitglied Alexander Krüger.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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