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Übung "Berglöwe": Gebirgsjäger überqueren den Inn

Flintsbach am Inn  

Übung "Berglöwe": Gebirgsjäger überqueren den Inn

14.05.2019, 14:37 Uhr | dpa

Übung "Berglöwe": Gebirgsjäger überqueren den Inn. Übung "Berglöwe": Gebirgsjäger proben Ernstfall

Gebirgsjäger und Pioniere entladen Wiesel-Fahrzeuge von den Schienen. Foto: Angelika Warmuth (Quelle: dpa)

Bundeswehrsoldaten haben bei der Übung "Berglöwe" am Dienstag in Oberbayern eine außergewöhnliche Aufgabe bewältigt. Mit einer Faltschwimmbrücke überquerten sie samt Gefechtsfahrzeugen den Inn, der an der Stelle bei Flintsbach am Inn rund 150 Meter breit ist. Speziell geschulte Pioniere aus Brandenburg, die fast in Kompaniestärke mit 108 Kräften zur Unterstützung der Übung anreist waren, verbanden 22 schwimmende Elemente zu der Brücke. Soldaten mit rund 250 Ketten- und Radfahrzeugen sollten den Fluss passieren. Danach wurden die Pontons zu einer Fähre umgebaut, um Katastrophenschutzkräfte überzusetzen.

Rund 1200 Soldaten üben derzeit im südlichen Oberbayern den Ernstfall. Die Gebirgsjägerbrigade 23 eilt in dem Szenario einem Bündnispartner mit dem Kunstnamen Altraverdo zu Hilfe, den ein Land namens Wislanien bedroht. Am Wochenende waren die Soldaten in dem Einsatzgebiet angekommen und hatten ihre Zelte im Landkreis Rosenheim im Wald aufgeschlagen. Das aktuelle Szenario: Milizen haben die Brücken über den Inn gesprengt, deshalb muss er mit der Schwimmbrücke überwunden werden.

Anwohner werden bei der Übung, die bis zum 23. Mai dauert, einen Eindruck von einem solchen Einsatz bekommen. Denn die Übung ist freilaufend, das heißt, die Soldaten bleiben nicht auf Übungsplätzen, sondern sind in Ortschaften, Wäldern und Berggebieten unterwegs. Auf den Straßen kann es Staus geben. Auch Schüsse werden fallen, es handelt sich aber um Übungsmunition.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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