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Auktion um Netzmiete: United Internet und Drillisch belastet

Montabaur  

Auktion um Netzmiete: United Internet und Drillisch belastet

15.05.2019, 10:40 Uhr | dpa

Auktion um Netzmiete: United Internet und Drillisch belastet. Ralph Dommermuth

Ralph Dommermuth, Konzernchef der United Internet AG, spricht auf einer Pressekonferenz des Unternehmens. Foto: Boris Roessler/Archivbild (Quelle: dpa)

Den Telekommunikationsanbieter United Internet hat zum Jahresauftakt die seit langem andauernde Auktion von 5G-Frequenzen und eine Wertminderung auf den Kabelnetzbetreiber Tele Columbus belastet. Bei der Telekommunikationstochter 1&1 Drillisch im hessischen Maintal wirkte sich eine verzögerte Verhandlung um die Netzmiete mit vorläufig 17,5 Millionen Euro auf das Ergebnis aus, wie United Internet am Mittwoch im rheinland-pfälzischen Montabaur im Westerwald mitteilte. Das Unternehmen erwartet hier bereits seit längerem eine rückwirkende Senkung von Vorleistungspreisen. Erst einige Monate nach Ende der sich hinziehenden Mobilfunkfrequenzauktion rechnet Konzernchef Ralph Dommermuth mit einer Entscheidung in einem schiedsgutachterlichen Verfahren. Erst nach der Auktion dürfen die Teilnehmer wieder miteinander über Verträge sprechen.

Der Umsatz von United Internet stieg nach den Angaben im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,2 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro. Der Konzern nahm weniger mit dem Verkauf von Smartphones und von Onlinewerbeflächen ein. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte auch wegen Bilanzierungseffekten um 7,7 Prozent auf 299,7 Millionen Euro. Beide Werte fielen schwächer aus als von Analysten zuvor geschätzt. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn unterm Strich ging von 83,5 Millionen Euro ein Jahr zuvor auf 49 Millionen Euro zurück, vor allem weil eine Wertminderung auf den 28,5-Prozent-Anteil am Kabelnetzbetreiber Tele Columbus mit gut 43 Millionen Euro zu Buche schlug. Sowohl United Internet als auch 1&1 Drillisch bestätigten ihre Prognosen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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