Sie sind hier: Home > Regional >

Hasenpest bei Koblenz festgestellt: für Menschen gefährlich

Koblenz  

Hasenpest bei Koblenz festgestellt: für Menschen gefährlich

15.05.2019, 14:15 Uhr | dpa

Hasenpest bei Koblenz festgestellt: für Menschen gefährlich. Hasen auf einer Wiese

Zwei Hasen hoppeln auf einer Wiese. Foto: Attila Kovacs/MTI/Archivbild (Quelle: dpa)

Bei zwei Feldhasen aus dem Jagdbezirk Koblenz-Güls sind Erreger der Hasenpest nachgewiesen worden. Naturbesucher sollten aufmerksam sein und Hasen mit Krankheitssymptomen melden, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz am Mittwoch. Auch Menschen könnten sich infizieren.

"Im Gegensatz zu gesunden Feldhasen zeigen an Hasenpest erkrankte Tiere in der Regel kein typisches Fluchtverhalten, sondern lassen Menschen scheinbar ohne Scheu an sich herankommen. Man darf dennoch keinesfalls die Tiere anfassen", sagte die Leiterin der Veterinärbehörde, Gertrud Klumpp. Menschen könnten sich über offene Wunden, Schleimhäute, die Bindehaut der Augen oder durch Einatmen von erregerhaltigem Staub anstecken.

Die Krankheitssymptome seien ähnlich wie bei einer Grippe: Fieber, Abgeschlagenheit, geschwollene Lymphknoten, Übelkeit und Durchfall. Laut dem Landesuntersuchungsamt stehen die Heilungschancen sehr gut, wenn die Krankheit frühzeitig diagnostiziert und mit Antibiotika behandelt wird. "Wird sie dagegen nicht erkannt und behandelt, wird es problematisch", sagte ein Behördensprecher. Das Robert Koch-Institut gehe in solchen Fällen von einer Sterblichkeit der Patienten von mehr als 30 Prozent aus. In Rheinland-Pfalz haben sich laut Landesuntersuchungsamt seit 2014 16 Menschen infiziert.

Laut einem Sprecher des Landesjagdverbandes kommt die Hasenpest immer mal wieder vereinzelt vor. Erst Anfang Mai hatte es zwei Fälle in Rheinhessen gegeben. Außer der Reihe bejagt werden die Tiere nun nicht. Spaziergänger sollten keine Tiere anzufassen, Hunde fernhalten und auffällige Tiere dem Veterinäramt der Kreisverwaltung melden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe