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Jahrhunderte alte Gebeine in Grab in Arnsberg entdeckt

Arnsberg  

Jahrhunderte alte Gebeine in Grab in Arnsberg entdeckt

15.05.2019, 15:12 Uhr | dpa

Experten haben in einem steinernen Grabmal in Arnsberg Knochen entdeckt, die rund 800 Jahre alt sein und von Prominenten aus dem Mittelalter stammen könnten. Im Arnsberger Kloster Wedinghausen fanden sich unter einem tonnenschweren Deckel drei Schädel und Knochen, bei denen es sich womöglich um die Überreste von Klostergründer Graf Heinrich I., seinem Sohn Heinrich II. und dessen Frau Ermengard handelt. Das teilte der Landschaftsverband Westfalen-Lippe am Mittwoch mit. Eine DNA-Analyse solle Gewissheit bringen, ob es tatsächlich die Gebeine der drei im frühen 13. Jahrhundert gestorbenen Personen seien.

Die Schädel und Knochen befanden sich laut LWL in einer bleiernen Kapsel, die wiederum in dem etwa 800 Jahre alten steinernen Kopfnischen-Sarkophag untergebracht war. Solche Sarkophage seien aus Bestattungen des Adels und des hohen Klerus bekannt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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