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Regierungsflieger gerammt: Fehler von Fahrerin möglich

Dortmund  

Regierungsflieger gerammt: Fehler von Fahrerin möglich

15.05.2019, 17:44 Uhr | dpa

Regierungsflieger gerammt: Fehler von Fahrerin möglich. Fahrzeug beschädigt Regierungsmaschine

Das beschädigte Regierungsflugzeug von Bundeskanzlerin Merkel steht auf dem Flughafen Dortmund. Foto: Stephan Schütze/Archivbild (Quelle: dpa)

Nachdem ein führungsloser Transporter am Dortmunder Airport das Regierungsflugzeug von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gerammt und beschädigt hatte, geht der Aiport von einem Fehler der Fahrerin aus. Ein technischer Defekt am Fahrzeug sei durch einen Kfz-Gutachter ausgeschlossen worden, teilte der Flughafen am Mittwoch mit. Einem Medienbericht, wonach die Fahrerin den Transporter für ein Selfie vor dem Regierungsflieger verlassen haben soll, widersprach der Airport.

Das sogenannte "Handling-Fahrzeug" war laut Flughafen gegen 13.25 Uhr los gerollt und hatte den Rumpf der Global 5000-Maschine der Flugbereitschaft beschädigt. Kanzlerin Merkel, die mit der Maschine zu einem Besuch in Wuppertal angereist war, flog daraufhin mit einem Hubschrauber zurück nach Berlin.

Laut Flughafen hatte die Fahrerin des Transporters "eine dienstliche Aufgabe" an der Maschine zu erledigen. Die Frau sei daher ausgestiegen und das Fahrzeug habe sich selbstständig in Bewegung gesetzt. "Da ein technischer Defekt am Fahrzeug inzwischen durch einen Kfz-Gutachter ausgeschlossen wurde, ist das Fahrzeug offensichtlich nicht ordnungsgemäß gesichert worden", teilte der Airport mit. "Medienberichte über
angebliche Selfie-Aufnahmen waren rein spekulativen Ursprungs", so der Flughafen. Spiegel Online hatte am Montag berichtet, dass die Fahrerin den Transporter für ein Handy-Foto vor dem Jet verlassen haben soll.

Die Regierungsmaschine stand nach Angaben eines Sprechers der Luftwaffe am Mittwoch noch immer in einer Halle am Dortmunder Airport. Noch seien nicht alle Prüfungen an der Maschine beendet. Damit blieb weiter unklar, ob die Global 5000 zurück nach Berlin fliegen kann oder erst vor Ort repariert werden muss.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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