Sie sind hier: Home > Regional >

Deutsche Wohnen gerät in Wohnungsverband unter Druck

Berlin  

Deutsche Wohnen gerät in Wohnungsverband unter Druck

15.05.2019, 18:55 Uhr | dpa

Deutsche Wohnen gerät in Wohnungsverband unter Druck. Wohnblöcke an der Frankfurter Allee

Farblich gestaltete Plattenbauten an der Frankfurter Allee im Bezirk Friedrichshain. Foto: Wolfgang Kumm/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Konzern Deutsche Wohnen gerät wegen seiner Mietenpolitik jetzt auch innerhalb des Verbandes Berlin- Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) unter Druck. BBU-Vorstand Maren Kern attackierte das Unternehmen am Mittwoch wegen dessen Kritik am neuen Berliner Mietspiegel scharf. "Wir haben die Aussagen (...) mit Verwunderung zur Kenntnis genommen und können diese nicht nachvollziehen", erklärte Kern.

Der BBU habe sich nach verbandsinternen Abstimmungen eindeutig für die Anerkennung des Berliner Mietspiegels 2019 als qualifiziert ausgesprochen. "Der BBU und seine Mitgliedsunternehmen stehen zu ihrer Verantwortung für den Erhalt des sozialen Zusammenhalts und den Schutz von bezahlbarem Wohnen als zentralem Element der Daseinsvorsorge", so Kern. "Wir erwarten von der Deutsche Wohnen als Berlins größtem Vermieter ein entsprechendes Bekenntnis."

Deutsche Wohnen-Finanzchef Philip Grosse hatte am Dienstag erklärt, aus Sicht seines Unternehmens sei der Mietspiegel zu niedrig angesetzt. Dieser liefert alle zwei Jahre eine Übersicht über ortsübliche Vergleichsmieten, an denen sich Mieter und Vermieter orientieren. Die neue Version war am Montag vorgestellt worden und hatte ergeben, dass die Nettokaltmieten in Berlin zwischen 2017 und 2019 um 2,5 Prozent stiegen. Damit hat sich der Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren verlangsamt.

Am Mittwoch teilte das Unternehmen mit: "Die Deutsche Wohnen unterstützt das Instrument des Mietspiegels ausdrücklich, da es grundsätzlich ein geeignetes Mittel zur Bestimmung der ortsüblichen Vergleichsmiete ist." Der neue Mietspiegel werde analysiert. "Unabhängig davon, wird die Deutsche Wohnen mit ihm auch künftig die Mieterhöhungen begründen und auf andere Begründungsmittel wie beispielsweise Vergleichswohnungen verzichten. In gleicher Weise wandte die Deutsche Wohnen auch den Mietspiegel 2017 an."

In Berlin läuft seit April eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren mit dem Ziel, Konzerne mit mehr als 3000 Wohnungen zu enteignen, darunter die Deutsche Wohnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe