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Umfrage: SPD und CDU drohen Verluste bei Europawahl

Mainz  

Umfrage: SPD und CDU drohen Verluste bei Europawahl

16.05.2019, 08:26 Uhr | dpa

Umfrage: SPD und CDU drohen Verluste bei Europawahl. Eine Europafahne weht im Wind

Eine Europafahne weht im Wind. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archivbild (Quelle: dpa)

Sowohl der CDU als auch der im Land regierenden SPD drohen bei der Europawahl am 26. Mai in Rheinland-Pfalz einer Umfrage zufolge empfindliche Verluste. Größter Gewinner dürften demnach die Grünen werden. Laut dem Politrend des SWR-Politikmagazins "Zur Sache Rheinland-Pfalz" könnten sie ihr Ergebnis von der vergangenen Europawahl 2014 mehr als verdoppeln. Auf ein Stimmenplus hoffen dürfen demnach auch FDP und AfD. Die Europapolitik spielt der Umfrage zufolge bei der Wahlentscheidung diesmal eine größere Rolle als vor fünf Jahren, und die Mehrheit der Wähler betrachtet Europa positiv.

Die CDU bliebe nach SWR-Angaben stärkste Kraft, kommt nach 38,4 Prozent vor fünf Jahren nun aber auf lediglich 31 Prozent. Die Sozialdemokraten liegen bei 21 Prozent (2014: 30,7). Die Grünen hatten 2014 letztlich 8,1 Prozent geholt und landeten in der Befragung des SWR jetzt bei satten 18 Prozent. Die AfD kam auf 9 Prozent (2014: 6,7), die FDP auf 8 Prozent. Die Liberalen waren 2014 bei 3,7 Prozent gelandet.

59 Prozent der Befragten gaben an, dass die Europapolitik für sie wahlentscheidend sei. 35 Prozent richten ihre Stimme demnach an der Bundespolitik aus. Vor fünf Jahren hatten diese Werte mit 49 beziehungsweise 45 Prozent deutlich dichter beieinander gelegen.

Mit der EU verbinden in der Umfrage 58 Prozent vor allem die Überwindung der kriegerischen Geschichte des Kontinents und ein friedliches Zusammenleben der europäischen Nachbarn. Neben dem Frieden wurde die Reisefreiheit als wichtigste Errungenschaft der EU genannt - ersteres eher von Befragten ab 65 Jahren, letzteres eher von Jüngeren. Mehr als 60 Prozent sprachen sich für eine noch tiefere Zusammenarbeit zwischen den Ländern der EU aus. Ein Viertel der Befragten kritisierte indes, dass die EU viele soziale Probleme nicht in den Griff bekomme.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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