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Webel: Moped-Führerschein mit 15 soll Dauerlösung werden

Magdeburg  

Webel: Moped-Führerschein mit 15 soll Dauerlösung werden

16.05.2019, 15:13 Uhr | dpa

Webel: Moped-Führerschein mit 15 soll Dauerlösung werden. Der Schriftzug "Moped fahren mit 15" steht auf einem Spiegel

Der Schriftzug "Moped fahren mit 15" steht auf einem Spiegel. Foto: Jens Wolf/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Moped-Führerschein mit 15 soll nach Willen von Verkehrsminister Thomas Webel in Sachsen-Anhalt zur Dauerlösung werden. Das seit Jahren laufende Modellprojekt sei ein großer Erfolg, erklärte der CDU-Politiker am Donnerstag auf Anfrage. "Gerade, weil damit dem Mobilitätsbedürfnis der Jugendlichen, vor allem im ländlichen Raum, Rechnung getragen wird."

Die Bundesregierung hatte am Mittwoch beschlossen, das Mindestalter für Mopedfahrer von derzeit 16 auf 15 Jahre zu senken. Jedes Bundesland soll jedoch selbst entscheiden können, ob es von dieser Möglichkeit Gebrauch macht oder nicht. Sachsen-Anhalt muss für die Umwandlung in eine Dauerlösung eine neue Regelung schaffen. Webels Ministerium hofft, dass diese nahtlos an den Testzeitraum anknüpft. Er läuft im April nächsten Jahres aus.

Die Tests zum Führerschein mit 15 laufen bereits seit 2013. Seitdem machten rund 9420 Fünfzehnjährige die praktische Mopedprüfung, vier von fünf Teilnehmern bestanden sie. Darüber hatte auch die "Mitteldeutsche Zeitung" (Donnerstag) berichtet. Auch in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen gibt es den Probelauf. Über alle beteiligten Länder hinweg wurden dem Magdeburger Ministerium zufolge insgesamt 46 000 praktische Prüfungen abgelegt.

Verkehrsverbände warnten davor, dass ein geringeres Mindestalter die Gefahr für Unfälle steigen lässt. Der Verkehrssicherheitsrat warb dafür, den Nahverkehr auf dem Land auszubauen. Die Bedenken teilt Minister Webel nicht: "Jugendliche aus den Vergleichsbundesländern, in denen es den Modellversuch nicht gibt, sind sogar öfter beim Fahren ohne Fahrerlaubnis, Alkohol- oder Drogendelikten auffällig."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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