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Bremer CDU-Spitzenkandidat stellt 100-Tage-Plan vor

Bremen  

Bremer CDU-Spitzenkandidat stellt 100-Tage-Plan vor

17.05.2019, 05:34 Uhr | dpa

Bremer CDU-Spitzenkandidat stellt 100-Tage-Plan vor. Carsten Meyer-Heder (CDU)

Carsten Meyer-Heder, CDU-Spitzenkandidat zur kommenden Bürgerschaftswahl in Bremen, lächelt. Foto: Carmen Jaspersen/Archivbild (Quelle: dpa)

Rund eine Woche vor der Bremer Landtagswahl hat der CDU-Spitzenkandidat Carsten Meyer-Heder einen 100-Tage-Plan für den Fall der Regierungsübernahme vorgestellt. Das Papier umfasst eine breite Palette an Themen. "Eines der größten Probleme ist, dass wir zu wenig Lehrer haben", sagte Meyer-Heder am Freitag. Den Mangel will die CDU demnach unter anderem durch 100 zusätzliche Stellen für Referendare und eine berufsbegleitende Ausbildung von Quereinsteigern abfedern. Ziel sei es, freie Stellen schneller und übergangslos neu zu besetzen, sagte der Politik-Quereinsteiger. Schulisches Personal solle zudem an einem neuen Institut in Bremerhaven ausgebildet werden.

Für Schulgebäude und Turnhallen will die CDU innerhalb der ersten drei Monate ein Sanierungsprogramm vorlegen. Finanziert werden soll dies zunächst über einen Kredit, wie CDU-Fraktionschef Thomas Röwekamp sagte.

Weiter sieht das Papier vor, Familien in verschiedenen Bereichen zu entlasten. So sollen Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse und Berufsschüler den öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können. Der Eintritt in Bremer Schwimmbäder soll für Kinder bis sechs Jahre gratis sein. Zudem will die Partei, dass Kitas neue Kinder jederzeit und nicht nur zu festen Stichtagen aufnehmen. So solle die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert werden, heißt es in dem Plan.

Im Bereich der inneren Sicherheit nimmt sich die CDU vor, 40 zusätzliche Ausbildungsplätze bei der Polizei zu schaffen. Die Zahl der Vollzugsbeamten soll dem Plan zufolge auf mindestens 2800 in der Stadt Bremen und in Bremerhaven auf 520 steigen. Zudem will die Partei den Personalbedarf in der Justiz neu berechnen.

In Bremen wird am 26. Mai eine neue Bürgerschaft gewählt. Die CDU liegt nach Umfragen weiter knapp vor der regierenden SPD. Laut ZDF-Politbarometer käme die CDU auf 26 Prozent und die SPD auf 24,5 Prozent, wenn am nächsten Sonntag gewählt werden würde. Die Grünen hätten demnach ein Ergebnis von 18 Prozent, die Linke 12 Prozent, die AfD 8 Prozent, die FDP 5,5 Prozent und die Wählervereinigung Bürger in Wut 3 Prozent. Ähnliche Ergebnisse lieferte eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap für die ARD. Im kleinsten Bundesland stellt die SPD seit mehr als 70 Jahren den Regierungschef.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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