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Rate alkoholabhängiger Arbeitnehmer in MV am höchsten

Schwerin  

Rate alkoholabhängiger Arbeitnehmer in MV am höchsten

17.05.2019, 08:08 Uhr | dpa

Rate alkoholabhängiger Arbeitnehmer in MV am höchsten. Frau mit Bierflaschen

Eine Frau sitzt hinter leeren Bierflaschen. Foto: Alexander Heinl/Archivbild (Quelle: dpa)

Knapp 14 500 Beschäftigte in MV haben der Krankenkasse Barmer zufolge ein diagnostiziertes Alkoholproblem. Gemeinsam mit Bremen bildet der Nordosten mit einer Rate von 1,9 Prozent der Arbeitnehmer das Schlusslicht der bundesweiten Rangliste. Der Bundesschnitt liegt mit 1,37 Prozent deutlich niedriger, wie aus Daten der Krankenkasse hervorgeht. Grundlage für die Berechnung waren der Barmer zufolge Daten von Versicherten aus 2017, die mit einem statistischen Verfahren auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet wurden.

Vor allem der Alkoholkonsum der Männer ist demnach für den hohen Wert verantwortlich, sie sind mit 2,92 Prozent deutlich überrepräsentiert (Bund: 1,92 Prozent). Bei den Frauen entspricht der Wert mit 0,71 Prozent fast dem Durchschnitt von 0,72 Prozent. "Studien belegen, dass Männer doppelt so häufig von Alkoholproblemen betroffen sind wie Frauen. In Mecklenburg-Vorpommern sind sie es sogar viermal so oft", sagte der Landeschef der Barmer, Henning Kutzbach. Er forderte, die Ursachen dafür zu untersuchen.

Besonders gefährdete Berufsgruppen seien Beschäftigte in der Gastronomie, Seeleute, Hafenarbeiter, Mitarbeiter im Dienstleistungsgewerbe und Hilfsarbeiter. Noch größer sei das Risiko bei Arbeitslosen.

Beschäftigte mit Alkoholproblem sind der Barmer zufolge nicht nur häufiger krankgeschrieben, sondern fehlten auch länger: Mit im Schnitt 60 Krankheitstagen waren sie 40 Tage länger krankgeschrieben als die restlichen Beschäftigten. Konkret seien sie wegen psychischen Störungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen und Verletzungen krankgeschrieben worden. Alkoholprävention sei daher auch ein Thema im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Vor MV und Bremen liegen Hamburg, Sachsen und Berlin. Die niedrigsten Werte meldeten NRW, das Saarland und Hessen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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