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Leipzigs OB Jung kandidiert als Präsident des Städtetages

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Leipzigs OB Jung kandidiert als Präsident des Städtetages

17.05.2019, 09:46 Uhr | dpa

Leipzigs OB Jung kandidiert als Präsident des Städtetages. Burkhard Jung (SPD)

Burkhard Jung (SPD), Leipziger Oberbürgermeister. Foto: Heiko Rebsch/Archivbild (Quelle: dpa)

Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) soll neuer Präsident des Deutschen Städtetages werden. Er werde auf der Hauptversammlung des kommunalen Spitzverbands Anfang Juni für den Posten kandidieren, sagte Jung am Freitag in Leipzig. Zuvor hatte die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" über die Personalie berichtet. "Für dieses Amt als Präsident des Deutschen Städtetages nominiert zu werden, ist eine große Ehre - für mich persönlich aber auch für die Stadt Leipzig", sagte Jung.

Die Wahl ist am 6. Juni in Dortmund geplant. Jung wird von der SPD nominiert, die abwechselnd mit der Union das Vorschlagsrecht für den Präsidentenposten hat. Das Ehrenamt wird für zwei Jahre besetzt. Derzeit hat es Markus Lewe (CDU) inne, der Oberbürgermeister von Münster. Einen Gegenkandidaten wird es nach Angaben des Städtetages nicht geben.

Jung wäre der erste Oberbürgermeister einer ostdeutschen Kommune an der Spitze des Städtetages. "Dass uns Leipzigern das zugetraut wird, heißt auch: Wir sind angekommen in der Bundesliga der deutschen Städte", sagte Jung. Leipzig sei vielleicht "die erste gesamtdeutsche Stadt in diesem Land". "Wie alle großen Städte stehen auch wir vor den Herausforderungen Verkehr, Wohnen, Demografie. An der Spitze des Deutschen Städtetages ist man die Stimme der Städte im Kanzleramt und kann die Interessen der Städte vertreten", erklärte Jung.

Dass Jung sich für das Amt bewirbt, bedeutet auch, dass er nächstes Jahr erneut zur Oberbürgermeisterwahl in Leipzig antreten wird. Das hatte er zuletzt offen gelassen. Voriges Jahr wollte er Chef des Ostdeutschen Sparkassenverbands werden, war aber nach Gerangel um den lukrativen Posten durchgefallen. Der 61-Jährige ist seit 2006 Rathauschef in Leipzig. Ein kleines Risiko geht er mit Blick auf die Städtetags-Präsidentschaft ein: Verliert er die OBM-Wahl, kann er auch nicht mehr Präsident des Städtetages sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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