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Millionenschwerer Betrug mit digitalem Geld: Festnahme

Koblenz  

Millionenschwerer Betrug mit digitalem Geld: Festnahme

17.05.2019, 11:34 Uhr | dpa

Millionenschwerer Betrug mit digitalem Geld: Festnahme. Illustration cybercrime

Eine Hand liegt in der Dunkelheit auf einer leuchtenden Laptop-Tastatur. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv (Quelle: dpa)

Einen millionenschweren Betrug mit digitalem Geld haben Ermittler nach eigenen Angaben im Raum Koblenz aufgedeckt. Am vergangenen Mittwoch durchsuchten sie die Wohnung des mutmaßlichen Täters, wie der Koblenzer Generalstaatsanwalt Jürgen Brauer am Freitag mitteilte. Der 35-Jährige wurde wegen Fluchtgefahr festgenommen und kam in Untersuchungshaft. Er machte keine Angaben zu den Tatvorwürfen.

Bei der Razzia hatten Beamte mehr als 40 000 Euro Bargeld und Guthaben in Kryptowährungen im Wert von gut 180 000 Euro sichergestellt. Dokumente deuteten auf Überweisungen weiterer erheblicher Summen ins Ausland hin. Andere Teile der Beute sollen in den Kauf teurer Unterhaltungselektronik und eines Luxusautos geflossen sein.

Der mutmaßliche Computerbetrüger soll Anfang 2018 einen Programmfehler einer US-amerikanischen Handelsplattform für Kryptowährungen ausgenutzt und in kürzester Zeit Geld unberechtigt vermehrt haben. Laut Brauer wiederholte der 35-Jährige nach vorläufigen Berechnungen unbemerkt wohl mehrere hundert Mal einen bestimmten Vorgang und erschwindelte sich so den Zugriff auf digitales Geld im damaligen Wert von rund 4,5 Millionen Euro.

Brauer machte keine Angaben, um welche Handelsplattform und welches virtuelles Geld es sich gehandelt haben soll. Die bekannten Kryptowährungen Bitcoins und Ethereum seien es nicht gewesen. Die Ermittlungen der Landeszentralstelle Cybercrime der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz hatten Mitte 2018 begonnen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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