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Ausbau des Bahnknotens soll 84 000 Tonnen CO2 einsparen

Berlin  

Ausbau des Bahnknotens soll 84 000 Tonnen CO2 einsparen

17.05.2019, 12:21 Uhr | dpa

Ausbau des Bahnknotens soll 84 000 Tonnen CO2 einsparen. Ausbau des Bahnknotens Hamburg

Reisende stehen am Hauptbahnhof in Hamburg an einem Gleis. Foto: Bodo Marks/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Von dem geplanten Ausbau der Bahn-Infrastruktur in und um Hamburg erwartet die Bundesregierung eine erhebliche Entlastung der Umwelt. Durch höhere Attraktivität und Kapazität des Schienenverkehrs sollen mehr als 84 000 Tonnen CO2 jährlich eingespart werden, wie aus einem Schreiben des Bundeswirtschaftsministeriums an den Hamburger CDU-Bundestagsabgeordneten Christoph Ploß hervorgeht.

Darin rechnet der Verkehrsstaatssekretär und Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann, vor, dass pro Jahr mehr als vier Millionen Pkw-Fahrten auf die Schiene verlagert werden könnten. Dies entspreche knapp 96 Millionen Kilometern, die sonst im Auto zurückgelegt würden. Im Güterverkehr könnten zudem mehr als zwei Millionen Tonnen Fracht vom Lkw auf die Schiene gebracht werden, was zu mehr als 120 Millionen weniger auf der Straße gefahrenen Kilometern führen würde.

Der Ausbau des Knotens Hamburg war Ende vergangenen Jahres im Bundesverkehrswegeplan in den "vordringlichen Bedarf" aufgerückt. Insgesamt sollen 1,9 Milliarden Euro investiert werden, der Großteil aus Bundesmitteln. Ein Kernstück ist der Bau der neuen S-Bahnlinie 4 durch Hamburg und Schleswig-Holstein, die auch zu einer Entlastung des Hamburger Hauptbahnhofs führen soll. Zudem sind zusätzliche Gleise und Kreuzungswerke geplant.

"Die Zahlen zeigen auf, wie wichtig die von der Bundesregierung und der CDU/CSU-Fraktion unterstützten Bahn- und Infrastrukturprojekte für die Hamburger Metropolregion sind", sagte Ploß am Freitag. "Durch diese Investitionen in den Schienenverkehr leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, verbessern die Mobilität der Bürger, bauen den öffentlichen Nahverkehr aus und stärken gleichzeitig den Wirtschaftsstandort Deutschland."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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