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Geldstrafe nach Gewalt gegen schwangere Ex-Lebensgefährtin

Frankfurt am Main  

Geldstrafe nach Gewalt gegen schwangere Ex-Lebensgefährtin

17.05.2019, 14:12 Uhr | dpa

Geldstrafe nach Gewalt gegen schwangere Ex-Lebensgefährtin. Justitia

Die modellhafte Nachbildung der Justitia steht auf dem Tisch eines Richters. Foto: Volker Hartmann/Archiv (Quelle: dpa)

Weil er seine im fünften Monat schwangere Ex-Lebensgefährtin getreten und geschlagen hat, ist ein 32 Jahre alter Mann am Freitag vom Amtsgericht Frankfurt zu 1200 Euro Geldstrafe (150 Tagessätze) verurteilt worden. Das Urteil enthält auch die Vorwürfe der Sachbeschädigung und des Diebstahls. Der Mann hatte das Mobiltelefon der Frau zerstört und ihr die Geldbörse gestohlen.

Weil er sich über den vorausgegangenen Rauswurf aus der Wohnung in Frankfurt-Zeilsheim geärgert hatte und die Lebensgefährtin darüber hinaus an der Seite eines neuen Partners wähnte, kam es im Dezember vergangenen Jahres zu der Auseinandersetzung. Die 27-Jährige wurde dabei im Gesicht und am Bauch verletzt. Die gesundheitlichen Folgen waren laut Urteil aber nicht derart schwerwiegend, dass von einem versuchten Schwangerschaftsabbruch ausgegangen werden müsse. Diesen Vorwurf hatte die Anklage ursprünglich enthalten.

Das Mädchen wurde Anfang Mai geboren und erlitt nach ärztlichen Gutachten keine Beeinträchtigungen. Auch hätten die ursprünglich angeklagte Bedrohung mit einem Messer und verbale Drohungen gegen die Frau und das damals noch ungeborene Kind nicht nachgewiesen werden können. Der Angeklagte hatte vor Gericht lediglich die Sachbeschädigung und den Diebstahl eingeräumt. Ansonsten habe man lediglich verbal gestritten und "gerangelt".

Nach fünf Monaten in Untersuchungshaft setzte das Gericht den Mann unter der Bedingung auf freien Fuß, sich dem Haus der Ex-Lebensgefährtin künftig nicht mehr zu nähern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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