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Affäre um Stones-Auftritt: Ermittlungen zu anderen Konzerten

Hamburg  

Affäre um Stones-Auftritt: Ermittlungen zu anderen Konzerten

17.05.2019, 16:13 Uhr | dpa

Affäre um Stones-Auftritt: Ermittlungen zu anderen Konzerten. Mick Jagger auf der Bühne

Mick Jagger auf der Bühne im Hamburger Stadtpark 2017. Foto: Carsten Rehder/Archivbild (Quelle: dpa)

Nach der Affäre um Karten für den Rolling-Stones-Auftritt 2017 in Hamburg ist das Bezirksamt Nord erneut in Zusammenhang mit Konzerten in das Visier der Ermittler geraten. Das Bezirksamt sei am Mittwoch durchsucht worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Freitag. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet. In dem neuen Verfahren werde gegen den ehemaligen Leiter des Bezirksamts Nord, Harald Rösler (SPD), und einen weiteren Mitarbeiter ermittelt. Dabei gehe es um den Verdacht der Bestechlichkeit bei der Genehmigung einer Reihe von Konzerten in der Alsterdorfer Sporthalle seit 2013. Darunter war nach dpa-Informationen auch ein Auftritt des Sängers Clueso.

Es sei eine "gewisse Systematik" zu erkennen, erklärte die Sprecherin. Untersucht werde, ob von Konzertveranstaltern Freikarten verlangt worden seien. Um wie viele Tickets es sich dabei gehandelt haben soll, konnte sie nicht sagen. Darauf gestoßen seien die Ermittler, als sie die Vorwürfe rund um das Konzert der Rolling Stones im Stadtpark untersuchten. Für die Genehmigung des Auftritts war das Bezirksamt Nord zuständig.

In diesem Zusammenhang laufen weiter Ermittlungen gegen Rösler. Er soll nach früheren Angaben der Staatsanwaltschaft vom Konzertveranstalter ein Kontingent von 300 sogenannten Kauf- und 100 Freikarten verlangt haben, um sie "Freunden des Hauses" anzubieten.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat im Zusammenhang mit der Affäre bereits sieben Anklagen erhoben, es sind weitere Ermittlungsverfahren anhängig, wie die Sprecherin sagte.

Kritik kam von der FDP-Bürgerschaftsfraktion: "Die Karten-Affäre gerät für Rot-Grün im Senat und Bezirk zunehmend zum kommunikativen Desaster", monierte Fraktionschef Michael Kruse. Eine lückenlose Aufklärung des Sachverhalts sei dringend erforderlich, um verloren gegangenes Vertrauen der Bevölkerung in die Politik wiederherzustellen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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