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Nach Abi-Panne: Mehr als hundert Schüler schrieben nach

Stuttgart  

Nach Abi-Panne: Mehr als hundert Schüler schrieben nach

17.05.2019, 16:35 Uhr | dpa

Nach Abi-Panne: Mehr als hundert Schüler schrieben nach. Abitur

Ein Schild "Ruhezone Abitur" hängt während der Abiturprüfung in einer Schule. Foto: Julian Stratenschulte/Archivbild (Quelle: dpa)

Wegen der Panne im Gemeinschaftskunde-Abitur haben am Freitag mehr als hundert Schüler erneut die Prüfung absolviert. 109 Schüler hätten die Prüfung ohne Rückmeldung weiterer Probleme nachgeschrieben, teilte das Kultusministerium mit.

Die Prüfung wurde wiederholt, weil das Kultusministerium festgestellt hatte, dass rund 130 von etwa 200 Gymnasien im Südwesten den Begriff "Kategorienmodell" im Unterricht nicht behandelt hatten. Dieser gehört laut dem Bildungsplan des Landes in die Rubrik Internationale Beziehungen und kam in einer der beiden Abiaufgaben vor. Lehrer und Kultusministerium warfen sich gegenseitig Versäumnisse vor.

Am Mittwoch entschied man sich, den Betroffenen den Zugang zur Nachprüfung zu gewähren, die eigentlich für krankgeschriebene Jugendliche angeboten wird. Die Schüler mussten innerhalb von 24 Stunden entscheiden, ob sie an der neuen Prüfung teilnehmen oder nicht. Dabei kannten sie die Note ihrer ursprünglichen Prüfung noch nicht. Der Landesschülerbeirat kritisierte das. "Innerhalb 24 Stunden zu bewerten, ob man bereit ist, zwei Tage später erneut eine Abiturprüfung abzulegen, ist nicht zumutbar", hieß es. "Hier müssen die Schülerinnen und Schüler um ihre Abiturnote pokern."

Eine Sprecherin des Ministeriums teilte mit, dass der Begriff "Kategorienmodell" im gymnasialen Bildungsplan 2016 für das Fach Gemeinschaftskunde nicht mehr auftauche. Dieser neue Bildungsplan gilt ab dem Abiturjahrgang 2023.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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