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Sternmarsch gegen weiteren Windkraftausbau

Schwerin  

Sternmarsch gegen weiteren Windkraftausbau

17.05.2019, 19:53 Uhr | dpa

Sternmarsch gegen weiteren Windkraftausbau. Protest gegen Bau weiterer Windkraftanlagen

Mehrere hundert Einwohner aus Gemeinden Mecklenburg-Vorpommerns protestieren gegen den weiteren Ausbau der Windkraft. Foto: Jens Büttner/Archivbild (Quelle: dpa)

Rund 400 Menschen haben am Freitagabend in Schwerin gegen einen aus ihrer Sicht übertriebenen Ausbau der Windenergie-Erzeugung an Land demonstriert. Veranstalter war das Aktionsbündnis "Freier Horizont". Drei Demonstrationszüge zogen durch die Stadt und vereinigten sich schließlich im Zentrum. Die Veranstalter hatten mit 800 Teilnehmern gerechnet.

In ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns gibt es immer wieder Unmut über und Proteste gegen Windräder in der Nachbarschaft sowie Planungen dafür. Anwohner befürchten Schlagschatten, Geräusche, eine Wertminderung ihrer Grundstücke und weiter steigende Netzentgelte, die sich im Strompreis niederschlagen. In Mecklenburg-Vorpommern drehen sich aktuell gut 1800 Windräder.

Der Landesverband Erneuerbare Energien hingegen fordert deutlich mehr Tempo beim Ausbau der Windkraftnutzung in Mecklenburg-Vorpommern. Die neu installierte Leistung sei in den vergangenen drei Jahren stetig gesunken und habe 2018 mit 127 Megawatt ihren bisher tiefsten Punkt erreicht, hatte der Verband kürzlich mitgeteilt. Im Nordosten seien nur 0,6 Prozent der Landesfläche als Windeignungsgebiete ausgewiesen. Der Verband verlangt 2 Prozent.

Mecklenburg-Vorpommern erzeugt laut Statistischem Landesamt doppelt so viel Strom wie im Land verbraucht wird. Im Jahr 2017 stammten rund 72 Prozent des erzeugten Stroms aus erneuerbaren Quellen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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