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Angler wollen nur noch Dorsche über 45 Zentimeter fangen

Dobbin-Linstow  

Angler wollen nur noch Dorsche über 45 Zentimeter fangen

18.05.2019, 14:07 Uhr | dpa

Angler wollen nur noch Dorsche über 45 Zentimeter fangen. Dorsche

Fünf Dorsche liegen an Bord eines Angelkutters. Foto: Bernd Wüstneck/Archiv (Quelle: dpa)

Kein Dorschangeln in Schonzeiten und Heraufsetzung des Mindestmaßes: Der Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern hat am Samstag auf seiner Delegiertenkonferenz in Linstow mit großer Mehrheit für eine freiwillige Selbstverpflichtung gestimmt. Demnach sollen die Angler im Nordosten nur noch Dorsche anlanden, die mindestens 45 Zentimeter lang sind. "Nur so können die Dorsche wenigstens einmal gelaicht haben, bevor sie angelandet werden dürfen", teilte der Verband mit. Das derzeit erlaubte Mindestmaß liegt bei 35 Zentimetern.

Zudem beschlossen die Delegierten nach Angaben einer Sprecherin die Einführung einer Schonzeit für den Dorsch in seiner Hauptlaichzeit in den Monaten Februar und März. Derzeit ist der Fang von sieben Tieren pro Tag und Angler erlaubt. Des Weiteren plädierten die Angler dafür, das Baglimit, also die Fangbegrenzung, in den übrigen Monaten auf zehn Fische anzuheben. Die Entscheidung des EU-Ministerrates für die Fangrichtlinien 2020 in der Ostsee wird im Oktober 2019 erwartet.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) lobte auf der Versammlung das Engagement der Angler für den Schutz der natürlichen Ressourcen. "Sie sind der Beweis dafür, dass Schutz und Nutzung keine Gegensätze sein müssen. Sie setzen sich in ehrenamtlicher Tätigkeit in vielen Stunden für die Natur unseres Landes ein und tragen dazu bei, dass die vielen schönen Angelgebiete weiterhin attraktiv bleiben", sagte der Minister laut Mitteilung seines Hauses.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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