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Heimatbund besorgt wegen Zerstörung von Bodendenkmälern

Hildesheim  

Heimatbund besorgt wegen Zerstörung von Bodendenkmälern

18.05.2019, 15:22 Uhr | dpa

Der Niedersächsische Heimatbund hat sich besorgt über eine Bedrohung von Natur- und Kulturdenkmälern durch Bauprojekte gezeigt. Zunehmend würden zum Beispiel große Logistikzentren in Autobahnnähe gebaut, denen oft wertvolle Natur- und Kulturflächen, aber auch Bodenkmale, zum Opfer fielen, kritisierte am Samstag der Präsident des Niedersächsischen Heimatbundes, Hansjörg Küster, in Hildesheim. So sei ein Sorgenkind der Bodendenkmalpflege der markante Grabhügel Fachenfelde-Süd in der Gemeinde Stelle im Landkreis Harburg. Er rage dort seit Jahrtausenden auf und sei nun dem Logistiklager eines Lebensmitteldiscounters im Weg.

Solche riesigen Lagerhäuser würden derzeit massenhaft am Rand von Großstädten gebaut, und die Landschaft werde dafür plattgemacht, klagte Küster. Die Frage sei, was wichtiger sei: Lagerhäuser, die nach einigen Jahrzehnten oder nach noch kürzerer Zeit nicht mehr benötigt würden, oder ein "Identifikationspunkt der Landschaft", der schon seit sehr langer Zeit Orientierung schaffe und auch in Jahrhunderten noch gebraucht werde.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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