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Bischof Ackermann: Christen müssen ihren Lebensstil ändern

Trier  

Bischof Ackermann: Christen müssen ihren Lebensstil ändern

19.05.2019, 10:25 Uhr | dpa

Bischof Ackermann: Christen müssen ihren Lebensstil ändern. Stephan Ackermann, Bischof von Trier

Stephan Ackermann, Bischof von Trier, spricht während einer Pressekonferenz. Foto: Marius Becker/Archivbild (Quelle: dpa)

Angesichts der Klimakrise müssen Christen nach Ansicht des Trierer Bischofs Stephan Ackermann zu einer Änderung ihres Lebensstils bereit sein. "Für mich als Christ heißt das, ernsthaft darauf zu achten, dass wir nicht auf Kosten anderer leben", sagte Ackermann der Deutschen Presse-Agentur zu Konsequenzen des Klimawandels. Und zwar weder auf Kosten der künftigen Generationen als auch der Menschen heute. "Wir sehen ja jetzt schon, dass die Menschen auf der Südhalbkugel auch leiden unter dem, was wir an Energie schon verbraucht und verbrannt haben."

An der Notwendigkeit eines geringeren Ausstoßes von Kohlenstoffdioxid bestehe kein Zweifel: "Der muss verringert werden. Wir müssen unseren Lebensstil ändern." Dazu brauche es politischen Willen. Allerdings brauchten Politiker auch "das Gespür, dass ihre Politik von den Bürgerinnen und Bürgern mitgetragen wird".

"Die christliche Perspektive sagt ja auch, dass Verzicht auf einen bestimmten Konsum nicht automatisch eine Einbuße der Lebensqualität bedeutet", sagte der Bischof. "Qualität ist nicht gleichzusetzen mit möglichst viel Konsum." Seiner Ansicht nach bestehe Lebensqualität in Konzentration auf Wesentliches.

Das christliche Menschenbild gehe davon aus, dass dem Menschen die Erde anvertraut sei: Aber nicht als Material, das einfach verbraucht werden könne: Tiere, Umwelt und Schöpfung seien "kein Verbrauchsmaterial".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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