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FDP: Ausländische Besucher sollen Denkmäler besser verstehen

Berlin  

FDP: Ausländische Besucher sollen Denkmäler besser verstehen

19.05.2019, 10:41 Uhr | dpa

FDP: Ausländische Besucher sollen Denkmäler besser verstehen. Ein QR-Code hängt neben einem Luther-Bildnis

Die Plakette zum Projekt "Luther war hier" ist am Dom in Zeitz in Sachsen-Anhalt zu sehen. Foto: Hendrik Schmidt/Archivbild (Quelle: dpa)

Denkmäler und Gedenktafeln in Berlin sollen nach dem Willen der FDP für ausländische Besucher verständlicher werden. Die FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus schlägt dazu vor, zu jedem der Mahnmale englische Erläuterungstexte zu verfassen und diese über eine Webseite zugänglich zu machen. Interessierte könnten dann mit Hilfe ihrer Smartphones über einen vor Ort angebrachten QR-Code schnell und unkompliziert an die Informationen gelangen. Ideal wäre aus Sicht der FDP, wenn es an möglichst vielen Denkmalen W-Lan-Hotspots gäbe.

Als Verfasser der Texte, die es zusätzlich auch in leichter Sprache geben solle, hat die FDP Übersetzer, Historiker, Pädagogen, Studenten, Schüler und interessierte Laien im Blick. Das Angebot könne nach und nach ausgebaut und ergänzt werden, etwa durch bebilderte Biographien, Interpretationen von Kunst und Architektur oder eine kritische historische Einordnung, sagte der Sprecher der FDP-Fraktion für Kultur, Florian Kluckert. All das könne auch in eine App integriert sein, die die Denkmale auf einer Karte auflistet.

"Die meisten Gedenktafeln und Denkmäler in Berlin richten sich an ein deutschsprachiges Publikum und sind deshalb nur in deutscher Sprache gehalten", heißt es in einem FDP-Antrag für das Abgeordnetenhaus. "Dennoch interessieren sich auch immer mehr fremdsprachige Touristen in Berlin für diese Denkmäler."

Laut Kulturverwaltung gibt es in Berlin allein 8000 Bau-, Garten- und Bodendenkmale. Hinzu kommt eine unbekannte Zahl von Monumenten unterschiedlichster Art oder Gedenktafeln. Geht es nach der FDP, könnte es mit Hilfe des von ihr vorgeschlagenen Prinzips auch mehr digitale englischsprachige Infos zu Straßennamen geben.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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