Sie sind hier: Home > Regional >

Offene Rechnung: Dock-Betreiber nimmt "Gorch Fock" als Pfand

Bremerhaven  

Offene Rechnung: Dock-Betreiber nimmt "Gorch Fock" als Pfand

19.05.2019, 13:36 Uhr | dpa

Offene Rechnung: Dock-Betreiber nimmt "Gorch Fock" als Pfand. Gorch Fock

Ein Blick auf das in Reparatur befindende Segelschulschiff der Deutschen Marine "Gorch Fock". Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archiv (Quelle: dpa)

Im Streit um offene Rechnungen bei der Sanierung des Segelschulschiffs "Gorch Fock" will eine Bremerhavener Werft das Schiff als Pfand benutzen, um einer drohenden Insolvenz zu entgehen. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe schreibt, fordert die Bredo-Werft insgesamt 4,3 Millionen Euro vom Bund. Das Schiff liegt bei ihr im Dock, wo es im Auftrag der inzwischen insolventen Elsflether Werft repariert wird. Sollte der Bund nicht zahlen, will die Werft das für den 21. Juni geplante Ausdocken des Schiffes verhindern. "Wir sind bereit gegen die Zahlung von 4,3 Millionen Euro auszudocken", teilte einer der beiden Geschäftsführer der Bredo-Werft, Dirk Harms, nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Freitag der Belegschaft mit.

Wegen der Insolvenz der Elsflether Werft blieb die Bredo-Werft dem Bericht zufolge auf ihren Rechnungen sitzen. Dies brachte die Bremerhavener Werft demnach ebenfalls in eine finanzielle Schieflage. Die Gesellschafter hätten in der vergangenen Woche bereits Geld nachschießen müssen, hieß es.

Dies bestätigte ein Sprecher des Bremer Wirtschaftssenators Martin Günthner der dpa. Auch der SPD-Politiker forderte den Bund auf, aus Verantwortung für die Werft 3 Millionen Euro ohne Auflagen auszuzahlen. Bei der Werft direkt seien 500 Arbeitsplätze in Gefahr, bei Zulieferern und Subunternehmern rund 1000 Arbeitsplätze.

Der Sprecher des Bremer Wirtschaftssenators kritisierte, das Bundesverteidigungsministerium habe die Aufforderung, sich finanziell zu beteiligen, mit dem Argument zurückgewiesen, nicht für "lokale Standortpolitik" zuständig zu sein. "Das hat uns quasi die Schuhe ausgezogen", sagte er: "Der Senator hat das als "maximal arrogant" bezeichnet."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe