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SPD fordert mehr Personal in Pflegeeinrichtungen

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SPD fordert mehr Personal in Pflegeeinrichtungen

20.05.2019, 08:45 Uhr | dpa

SPD fordert mehr Personal in Pflegeeinrichtungen. Pflege

Eine ältere Frau hält sich an einem Haltegriff fest, im Hintergrund steht ihre Pflegekraft. Foto: Angelika Warmuth/Archivbild (Quelle: dpa)

Die SPD-Sozialpolitikerin Birte Pauls hat die Einführung eines verbindlich festgelegten gesetzlichen Personalbemessungsschlüssels in Pflegeeinrichtungen gefordert. "Dieser muss sich am Patientenwohl orientieren", sagte die Landtagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur. Pflegekräfte seien eine tragende Säule des Gesundheitswesens.

In der älter werdenden Gesellschaft nehme der Bedarf an Pflegern weiter zu, sagte Pauls. Die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen müssten der großen Verantwortung gerecht werden. "Das ist leider all zu oft nicht der Fall. Arbeit am Limit gehört in vielen Krankenhäusern zum bitteren Alltag." Folgen seien Stress, Burnouts und "letztlich ein Absinken der Patientensicherheit".

Deutschland sei bei der Anzahl der Patienten pro Pflegekräfte im europäischen Vergleich Schlusslicht, sagte Pauls. "Die Jamaika-Koalition darf sich in der Frage nicht aus der Verantwortung stehlen und mit dem Finger immer nur auf Berlin zeigen." Die Ende 2018 von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) festgelegten Personaluntergrenzen für einige Bereiche im Krankenhaus reichten nicht aus. Verbindliche Personalschlüssel seien nötig für alle Bereiche der stationären und ambulanten Pflege. "Nur so kann dem Fachkräftemangel wirksam begegnet und der Pflegenotstand beenden werden."

Seit Jahresbeginn müssen Kliniken Mindestzahlen beim Personal einhalten. Sie gelten für Intensivstationen sowie Abteilungen für Kardiologie, Geriatrie und Unfallchirurgie. Wer zu wenig Pflegekräfte für zu viele Patienten hat, müsse Betten abbauen, hatte Spahn gesagt. So soll in Intensivstationen in der Tagschicht eine Pflegekraft für höchstens 2,5 Patienten da sein, nachts für 3,5 Patienten. In einer zweiten Stufe ab 1. Januar 2021 soll sich tagsüber eine Pflegekraft um höchstens zwei Patienten kümmern, nachts um maximal drei.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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