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Darmstadts Präsident: Zwischenphase nach der Märchenzeit

Darmstadt  

Darmstadts Präsident: Zwischenphase nach der Märchenzeit

20.05.2019, 14:16 Uhr | dpa

Darmstadts Präsident: Zwischenphase nach der Märchenzeit. Rüdiger Fritsch

Rüdiger Fritsch, Präsident des SV Darmstadt 98, geht übers Spielfeld. Foto: Uwe Anspach/Archivbild (Quelle: dpa)

Ein neues Stadion, ein neuer Geschäftsführer und eine allgemeine Professionalisierung der Strukturen - Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 befindet sich im Umbruch. Nach der Märchenzeit, als der Verein mit geringen Mitteln den Durchmarsch in die Bundesliga schaffte, wolle man nun eine Aufbruchphase einläuten, sagte Präsident Rüdiger Fritsch am Montag. "Wir sind immer noch am Anfang bei der Etablierung im Profifußball."

In den bezahlten Fußball war der Verein vor fünf Jahren mit dem "Wunder von Bielefeld" zurückgekehrt. In Sandro Sirigu wurde am letzten Spieltag einer der letzten Protagonisten von damals verabschiedet. Doch sonst soll es nach den zuletzt großen personellen Umbrüchen zumindest beim Kader mehr Kontinuität geben.

Allerdings schloss Fritsch nicht aus, dass die Lilien bei entsprechenden Angeboten Spieler ziehen lassen müssen. Insbesondere Keeper Daniel Heuer Fernandes wird dabei als Kandidat gehandelt. "Der Verein ist mittelfristig auf Transfererlöse angewiesen", sagte Fritsch.

Spekulationen über ein mögliches Interesse des Hamburger SV an Trainer Dimitrios Grammozis sieht man in Darmstadt gelassen. "Ich mache mir da im Moment überhaupt keine Sorgen", sagte Fritsch. "Wir haben derzeit überhaupt keine Anzeichen", dass da irgendetwas dran sein könnte."

Der "Kicker" hatte zuletzt mehrfach berichtet, dass der frühere HSV-Profi Grammozis auf einer Kandidatenliste von Hamburgs Sportvorstand Ralf Becker stehe. Grammozis selbst erklärt, er wolle solche Berichte grundsätzlich nicht kommentieren. Fritsch sagte, die Planungen in Darmstadt würden mit dem Trainer vorangetrieben, der erst im Februar kam und noch einen Vertrag bis 2020 hat.

Neu kommen soll im Herbst ein weiterer Geschäftsführer. Er soll neben dem bisherigen kaufmännischen Geschäftsführer Michael Weilguny arbeiten und sich um Vertrieb, Marketing, Vereinsentwicklung, Digitalisierung und Internationalisierung kümmern. Der Name stehe schon fest, es müssten aber noch Details geklärt werden, sagte Fritsch.

Insgesamt zeigte sich der Präsident mit dem Verlauf der Saison und dem erreichten Tabellenplatz zehn zufrieden - insbesondere mit der Rückrunde, in der man einige gute Spiele abgeliefert habe. Finanziell werde man die Saison trotz des kostspieligen Stadionumbaus nach derzeitigem Stand mit einem kleinen Überschuss abschließen, wobei der Stichtag erst der 30. Juni ist.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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