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Bei U18-Testwahl stimmen meiste Minderjährige für Grüne

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Bei U18-Testwahl stimmen meiste Minderjährige für Grüne

20.05.2019, 18:32 Uhr | dpa

Bei U18-Testwahl stimmen meiste Minderjährige für Grüne. U18-Europawahl

Ein Wahlzettel wird in eine selbstgebastelte Wahlurne in einem Wahllokal bei der U18-Europawahl eingeworfen. Foto: Britta Pedersen/Archivbild (Quelle: dpa)

Bei einer nicht repräsentativen Testwahl von Minderjährigen in Baden-Württemberg eine Woche vor der Europawahl haben die Grünen die meisten Stimmen bekommen und die Union vom Spitzenplatz verdrängt. Bei dem Votum von fast 4700 Minderjährigen kamen sie auf etwa 27,7 Prozent und sind mit deutlichem Vorsprung stärkste Kraft, wie die Organisatoren der Wahl am Montag mitteilten.

Im Vergleich zur U18-Abstimmung vor der Europawahl 2014 gewannen die Grünen im Südwesten gut neun Prozentpunkte hinzu. Auf den zweiten Platz kommt die SPD mit knapp 14 Prozent, vor der CDU mit 13,1 Prozent. An vierter Stelle liegt die FDP (7,9 Prozent), dicht gefolgt von AfD (6,5) und Linken (3,9).

SPD und CDU verlieren bei den U18-Wahlen deutlich. Während die CDU 2014 mit 24,3 Prozent noch stärkste Kraft war, hat sich das Ergebnis in diesem Jahr um etwa elf Prozentpunkte verringert. Die SPD trifft es zwar nicht ganz so schlimm, aber auch sie büßt Stimmen ein - insgesamt rund fünf Prozentpunkte. Mitmachen können Veranstalterangaben zufolge alle Minderjährigen, die sich in Deutschland aufhalten.

Ihre Stimmen konnten sie in einem von 1200 Wahllokalen abgeben, die "im Prinzip (...) überall eingerichtet werden (können), wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten". An der Organisation sind eigenen Angaben zufolge der Deutsche Bundesjugendring, das Deutsche Kinderhilfswerk sowie Landesjugendringe und Jugendverbände beteiligt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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