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Freiburger Erzbischof warnt vor Populismus

Freiburg im Breisgau  

Freiburger Erzbischof warnt vor Populismus

21.05.2019, 05:53 Uhr | dpa

Freiburger Erzbischof warnt vor Populismus. Erzbischof Stephan Burger warnt vor Populismus

Erzbischof Stephan Burger läuft an Frauen der Initiative Maria 2.0 der Katholische Frauengemeinschaft vorbei. Foto: Patrick Seeger/Archiv (Quelle: dpa)

Der Freiburger Erzbischof Stephan Burger warnt mit Blick auf die Europawahl vor Populismus und Nationalismus. "Dass populistische und nationalistische Stimmen europaweit lauter werden, ist nicht zu überhören", sagte Burger in Freiburg der Deutschen Presse-Agentur. "Aber letztlich führen solche Tendenzen eher zu Spaltung und Entfremdung als zu langfristigen Lösungen." Wer diesen Sonntag (26. Mai) wählen gehe, solle vernünftig sein. "Gerade als Christen sollten wir nicht für Abgrenzung und nationale Alleingänge, sondern für gegenseitiges Vertrauen und Zusammenarbeit eintreten." Dies gelte für Wähler ebenso wie für Politiker und Parteien.

Die weltweit zunehmende Entwicklung, auf komplexer werdende Fragen vereinfachte Antworten zu suchen, bereite ihm Sorge, sagte Burger. Sie gefährde die Demokratie, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und friedliches Zusammenleben: "Wie wertvoll dieser Friede ist, sehen wir jeden Tag im Blick auf Krisen und Konflikte in der ganzen Welt."

Zur Europawahl sagte Burger: "Die Europäische Union und ihre Vorgängerinstitutionen sichern seit über 60 Jahren Stabilität, Frieden und Wohlstand in Europa." Wichtig sei, wählen zu gehen. "Wenn wir die europäischen Institutionen stärken, tragen wir dazu bei, das hohe Gut des friedlichen Zusammenlebens zu sichern."

Anfang Mai hatten die katholische und die evangelische Kirche in Baden-Württemberg in einem gemeinsamen Appell zur Teilnahme an der Europawahl aufgerufen und Nationalismus eine Absage erteilt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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