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Tief "Axel" führt zu vollen Flüssen: Schlammlawine

Erfurt  

Tief "Axel" führt zu vollen Flüssen: Schlammlawine

21.05.2019, 06:31 Uhr | dpa

Tief "Axel" führt zu vollen Flüssen: Schlammlawine. Überschwemmungen

Die Gleise der Süd-Thüringen-Bahn (STB) stehen unter Wasser. Foto: Martin Wichmann (Quelle: dpa)

Nach heftigen Regenfällen sind in einigen Teilen Thüringens Straßen und Keller überflutet worden. In der Krayenberggemeinde (Wartburgkreis) spülte der Regen am Dienstagmorgen Schlamm von einem Hang, wie die Rettungsleitstelle mitteilte. Das Ausmaß war zunächst unklar. Keller liefen im Wartburgkreis voll. An etlichen Flüssen bereiteten sich die Einsatzkräfte im Land auf ein mögliches Hochwasser vor. Eine Sprecherin des Wartburgkreises sagte am Morgen allerdings, dass die Lage überschaubar sei.

Besonders an Ilm, Unstrut und Werra war mit steigenden Wasserständen zu rechnen, wie die Hochwassernachrichtenzentrale des Landes am Dienstag online mitteilte. Bis zum Mittwoch soll sich die Lage den Angaben zufolge wieder entspannen.

Vor allem in Erfurt war die Feuerwehr seit Montagabend alarmiert. Die Stadtverwaltung hatte Bürgern geraten, die unmittelbar an der Wilden Gera wohnten, sich auf ein Hochwasser vorzubereiten. Wie eine Polizeisprecherin am Morgen sagte, wurden im Stadtteil Hochheim an dem Flüsschen vorsorglich Sandsäcke gestapelt. Größere Einsätze blieben aber auch dort bislang aus.

Im Ilm-Kreis liefen bereits am Montag mehrere Keller, Turnhallen und ein Jugendklub mit Wasser voll. Die Kreisverwaltung erwartete stark ansteigende Pegelstände auch an der Wipfra - bis auf ein Niveau der höchsten Warnstufe 3, wie eine Sprecherin sagte. In Plaue wurden am Montag wieder Sandsäcke gefüllt, nachdem dort bereits am Sonntag starker Regen für überschwemmte Straßen und vollgelaufene Keller gesorgt hatte. Nach Angaben der Sprecherin wurde in Marlishausen - einem Stadtteil von Arnstadt - eine Grundschule vorsichtshalber gesichert.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes soll der Regen am Dienstagvormittag in Thüringen nachlassen. Ortsweise sind noch Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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