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Heftiger Regen: In Klinikum Helmstedt brechen Deckenteile ab

Helmstedt  

Heftiger Regen: In Klinikum Helmstedt brechen Deckenteile ab

21.05.2019, 07:37 Uhr | dpa

Heftiger Regen: In Klinikum Helmstedt brechen Deckenteile ab. Krankenhaus in Helmstedt evakuiert

Krankenwagen stehen vor dem Krankenhaus, in dessen Eingangsbereich sich Feuerwehrleute versammelt haben. Foto: Tom Wunderlich (Quelle: dpa)

In einem Krankenhaus in Helmstedt sind nach einem mutmaßlich durch Tief "Axel" ausgelösten Wasserschaden Patienten mehrerer Stationen verlegt worden. Von der betroffenen Station Gynäkologie/Geburtshilfe wurden laut einer Kliniksprecherin fünf Patientinnen vorsorglich in andere Bereiche des Hauses gebracht. Zwei beatmete Intensivpatienten wurden am Montagabend in andere Krankenhäuser verlegt, wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte.

Auslöser des Wasserschadens war demnach Tief "Axel", das in vielen Regionen Deutschlands heftige Regenfälle brachte. So fielen in Teilen Baden-Württembergs bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter binnen 24 Stunden. In Hessen und Nordrhein-Westfalen waren es in sechs Stunden teilweise bis zu 50 Liter Regen.

Die Decke des Behandlungszimmers in Helmstedt stürzte nach ersten Erkenntnissen ein, nachdem sich auf dem Dach des Klinikums wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte. Da zum Teil kein Strom zur Verfügung stand, wurde das Krankenhaus bei der Leitstelle abgemeldet, damit keine weiteren Notfälle dort eintreffen. Rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort.

Im südlichen Niedersachsen sorgte der Starkregen für zahlreiche Feuerwehreinsätze. In Rheinhausen im Kreis Göttingen ergoss sich schlammiges Wasser in einen Supermarkt. Westlich von Goslar waren vereinzelt Kreisstraßen überspült. In der Gemeinde Aerzen im Kreis Hameln-Pyrmont mussten Einsatzkräfte ebenso wie in Bad Pyrmont Straßen vom Schlamm befreien. Im Raum Bad Gandersheim traten in mehreren Orten Bäche über die Ufer, so dass Keller voll liefen und Straßen überschwemmt wurden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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