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Backhaus begrüßt Erleichterungen für Abschuss von Wölfen

Schwerin  

Backhaus begrüßt Erleichterungen für Abschuss von Wölfen

21.05.2019, 12:01 Uhr | dpa

Backhaus begrüßt Erleichterungen für Abschuss von Wölfen. Till Backhaus (SPD)

Mecklenburg-Vorpommerns Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD). Foto: Danny Gohlke/Archiv (Quelle: dpa)

Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat die geplanten Erleichterungen zum Abschuss von Wölfen, die Nutztiere reißen, begrüßt. Über eine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch beraten. Der Gesetzentwurf trage die Handschrift von Mecklenburg-Vorpommern, erklärte Backhaus am Dienstag in Schwerin. "Ich bin froh, dass unsere Verhandlungen endlich Früchte tragen." Seit mehr als fünf Jahren habe er sich für die rechtssichere Entnahme auffälliger Wölfe eingesetzt.

Zusätzlich müssten mehr Anstrengungen zum Schutz der Weidetierhaltung unternommen werden, forderte der Minister. "Dazu bedarf es auch einer finanziellen Beteiligung des Bundes, zum Beispiel aus der Gemeinschaftsausgabe zur Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes."

Der Wolf breitet sich auch im Nordosten immer weiter aus. Dem Ministerium zufolge gibt es inzwischen sechs Rudel. Die Reviere liegen zwischen der Kalißer Heide im Westen und der Insel Usedom im Osten. Bei Wolfsangriffen im Land wurden seit 2007 mehr als 400 Nutztiere getötet. Zuletzt hatten Wölfe in Borken (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sogar einen 1,80 Meter hohen Zaun samt Elektrolitze überwunden und Tiere einer Damwildherde gerissen.

Backhaus nannte die Rückkehr des Wolfes einen artschutzrechtlichen Erfolg. Die rasante Zunahme der Population sei jedoch auch besorgniserregend. "Vor allem der Umstand, dass die Tiere zunehmend in der Nähe von Dörfern und Städten gesichtet werden, ist beunruhigend."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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