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Friedensforschungsinstitut bekommt Millionenauftrag

Hamburg  

Friedensforschungsinstitut bekommt Millionenauftrag

21.05.2019, 16:03 Uhr | dpa

Friedensforschungsinstitut bekommt Millionenauftrag. Außenminister Maas besucht Hamburg

Heiko Maas bei der Veranstaltung "Forschung für den Frieden: Hamburger Impulse für die globale Rüstungskontrolle." Foto: Christian Charisius (Quelle: dpa)

Das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) hat einen millionenschweren Auftrag vom Auswärtigen Amt bekommen. In den kommenden vier Jahren sollen die Hamburger Friedensforscher des Institutes gezielt zu neuen sicherheitspolitischen Risiken forschen und wissenschaftlich prüfen, wie diese Gefahren durch Rüstungskontrolle und Abrüstung eingedämmt werden können. Der mehrjährige Großauftrag habe einen Wert von rund vier Millionen Euro, teilte der Hamburger Senat am Dienstag mit.

"Die Bedeutung des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik reicht weit über die Grenzen Hamburgs hinaus. Seine Ergebnisse können der Politik und internationalen Organisationen helfen, die richtigen Entscheidungen für eine weltweite Friedenssicherung zu treffen", sagte Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag laut Mitteilung in Hamburg. Das Institut werde mit dem Projekt europaweit zu einem der bedeutendsten wissenschaftlichen Kompetenzzentren für Abrüstung und militärisch einsetzbare Technologien.

Auch Außenminister Heiko Maas unterstrich die Wichtigkeit der Arbeit des Institutes. "Wir benötigen die wissenschaftliche Analyse und Beratung der Hamburger Expertinnen und Experten mehr denn je. (...) Für mich ist das ein zentraler Beitrag, den die deutsche Außenpolitik für Sicherheit und Frieden in Europa und der Welt leisten kann", sagte Maas.

Das Institut wird den Angaben zufolge für das Projekt zehn neue Mitarbeiter einstellen, internationale Gastforscher holen und zudem ein Büro in Berlin öffnen. Das Institut erforscht, was Deutschland, Europa und die Welt unsicherer macht und was die Bedingungen für Frieden und Sicherheit sind.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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