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Soziale Medien im Bremer Wahlkampf kein starkes Instrument

Bremen  

Soziale Medien im Bremer Wahlkampf kein starkes Instrument

22.05.2019, 07:06 Uhr | dpa

Soziale Medien im Bremer Wahlkampf kein starkes Instrument. Andreas Klee

Andreas Klee, Direktor des Zentrums für Arbeit und Politik an der Universität Bremen, steht vor seinem Büro. Foto: Carmen Jaspersen (Quelle: dpa)

Im Wahlkampf für die Bremer Landtagswahl sind soziale Medien aus politikwissenschaftlicher Sicht für die meisten Parteien kein starkes Instrument. "Ich habe nicht den Eindruck, dass die sozialen Medien eine wichtige Komponente im Wahlkampf sind bezüglich der Mobilisierung der Wählerinnen und Wähler", sagte der Direktor des Zentrums für Arbeit und Politik an der Universität Bremen, Professor Andreas Klee, der Deutschen Presse-Agentur. "Bei SPD und Grünen wirkt es wie eine Pflichtübung." Die Beiträge seien stark an die eigene Gruppe gerichtet.

Beim CDU-Spitzenkandidaten Carsten Meyer-Heder wirke es strategischer, dennoch gelinge es ihm über Facebook nicht, eine große Menge von Menschen zu begeistern. Rund 3000 Abonnenten sind Klee zufolge ein Zeichen für einen eher geringen Bekanntheitsgrad.

In Bremen wird am kommenden Sonntag eine neue Bürgerschaft gewählt. Die CDU liegt nach Umfragen knapp vor der SPD, die im kleinsten Bundesland seit mehr als 70 Jahren regiert.

Die Bremer Parteien halten soziale Medien wie Facebook nach eigenen Angaben für wichtig im Wahlkampf. Ziel sei, mit Menschen in Kontakt zu kommen, über Politik zu informieren und zu diskutieren, sagte der Landesgeschäftsführer der Bremer SPD, Roland Pahl.

Die CDU sieht das ähnlich und verweist auf einen weiteren Vorteil. "Spannende und ungewöhnliche politische Kommunikation kann auch dazu beitragen, die Wahlbeteiligung zu erhöhen", sagte Sprecherin Rebekka Grupe. Die Grünen nutzen Facebook eigenen Angaben zufolge, um über ihre politischen Inhalte zu informieren, auf Missstände aufmerksam zu machen und Alternativen aufzuzeigen. "Ebenso ist es uns wichtig, mit den Usern in einen Austausch zu kommen", sagte Sprecherin Linda Neddermann.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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