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Schalkes Rudy will es seinen "Kritikern beweisen"

Gelsenkirchen  

Schalkes Rudy will es seinen "Kritikern beweisen"

23.05.2019, 12:40 Uhr | dpa

Schalkes Rudy will es seinen "Kritikern beweisen". Sebastian Rudy

Sebastian Rudy beantwortet Fragen von Journalisten. Foto: Marcel Kusch/Archivbild (Quelle: dpa)

Nationalspieler Sebastian Rudy will sich in seine zweiten Saison beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 erheblich steigern. Im Interview der Internet-Portale Goal und Spox räumte er am Donnerstag ein, dass er den Wechsel von Bayern München ins Ruhrgebiet unterschätzt und nie zu seiner Bestform gefunden habe. "Deshalb bin ich von meinen persönlichen Leistungen enttäuscht. Von nun an gehe ich das Ganze ein Stück weit anders an und versuche, das zu zeigen, was mich stark macht", sagte Rudy und ergänzte: "Ich will meinen Kritikern beweisen, dass sie Unrecht haben und ich es besser kann - dieser Gedanke motiviert mich ungemein."

Er habe lange gebraucht, um sich an die Spielweise der Königsblauen zu gewöhnen, so der 29 Jahre alte Nationalspieler, der im August 2018 nach Schalke gewechselt war. Er sei wohl auch an der hohen Erwartungshaltung gescheitert. Zudem setzte ihm die harsche Kritik zu. "Wenn man mit hohen Erwartungen vom FC Bayern kommt, dann aber Probleme hat und die komplette Saison schlecht läuft, ist man der prädestinierte Sündenbock. Doch diese Denkweise ist mir zu einfach."

Es sei nicht schön, "ständig kritisiert zu werden. Berechtigte und konstruktive Kritik gehört natürlich dazu und ist auch wichtig, aber ich verstehe nicht, wenn nur noch negativ über einzelne Spieler berichtet wird. Das geht nicht spurlos an einem vorbei und tut weh", sagte Rudy. Er fordert mehr Fairness im Umgang miteinander: "Manche Leute müssen sich vor Augen führen, was sie damit anrichten können. Fußballprofis sind eben keine Maschinen, sondern auch nur Menschen mit Gefühlen. Man hat manchmal den Eindruck, dass häufig nur noch draufgehauen wird."

Seine DFB-Karriere hat er noch nicht abgehakt. "Wenn es sportlich nicht gut läuft, ist es schwer, nominiert zu werden. Trotzdem habe ich die Nationalmannschaft noch nicht abgeschrieben. Der Bundestrainer weiß genau, was ich kann. Ich hoffe, dass ich eine neue Chance bekomme, wenn ich zünftig wieder Leistung bringe."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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