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Bürgschaftsbank mit neuem Rekord

Kiel  

Bürgschaftsbank mit neuem Rekord

23.05.2019, 13:12 Uhr | dpa

Bürgschaftsbank mit neuem Rekord. Euro-Banknoten und Münzen

Euro-Banknoten und Münzen sind zu sehen. Foto: Daniel Reinhardt/Archivbild (Quelle: dpa)

Schleswig-Holsteins Bürgschaftsbank hat 2018 mit einem Neugeschäft von 94,9 Millionen Euro ein Allzeithoch erreicht. Das Plus zum Vorjahr betrug elf Prozent. "Wir hatten ein tolles Jahr", sagte Geschäftsführer Hans-Peter Petersen am Donnerstag in Kiel. Das bedeutete beim Volumen Platz drei der Bürgschaftsbanken in Deutschland. Die Zahl der durch Bürgschaften abgesicherten (9056) und geschaffenen (1014) Arbeitsplätze stieg um sechs Prozent auf 10 070.

Die Kreditsumme wuchs um 13 Prozent auf 142,1 Millionen Euro, die Summe der ausgelösten Investitionen um drei Prozent auf 287 Millionen. Allerdings ergab eine Übersicht der Kreditanstalt für Wiederaufbau auch, dass die kleinen und mittleren Unternehmen in Schleswig-Holstein beim Investitionsvolumen je Vollzeitarbeitskraft mit durchschnittlich 6405 Euro am Ende aller Bundesländer standen.

Auch um drei Prozent stieg die Zahl der geförderten Unternehmen auf 482. Das Förderinstitut erhöhte sein positives Jahresergebnis auf 992 000 Euro. Es hilft mit Bürgschaften, wenn die Sicherheiten eines Betriebes nicht ausreichen, um einen Kredit der Hausbank in nötiger Höhe zu erhalten und so aussichtsreiche Vorhaben zu scheitern drohen.

Die Bürgschaftsbank half im vorigen Jahr 247 Betrieben, einem weniger als 2017. Spitzenreiter unter den Branchen war mit 124 unterstützten Betrieben und einer Fördersumme von 23,4 Millionen Euro erneut das Handwerk. "Der anhaltende Immobilienboom sorgt mit weiter steigenden Neubau- und Sanierungsaufträgen für eine gute Konjunktur und damit Investitionsstimmung im Handel", sagte Co-Geschäftsführer Holger Zervas. Es folgten der Einzelhandel sowie Hotels und Gaststätten.

In den ersten vier Monaten dieses Jahres nahmen die Anträge und Bewilligungen von Bürgschaften im Vorjahresvergleich leicht ab. Ein neues Rekordjahr werde es wohl nicht wieder geben, sagte Zervas. Die Nachfrage bewege sich aber weiterhin auf einem hohen Niveau.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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