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458 Mal in Kasse gegriffen? 62-Jährige weist Vorwürfe zurück

Berlin  

458 Mal in Kasse gegriffen? 62-Jährige weist Vorwürfe zurück

23.05.2019, 14:21 Uhr | dpa

458 Mal in Kasse gegriffen? 62-Jährige weist Vorwürfe zurück. Eine Frau nimmt Geld aus einer Kasse

Eine Frau nimmt Geld aus einer Kasse. Foto: Daniel Karmann/Archivbild (Quelle: dpa)

Als Angestellte in einem Kiosk in Berlin-Weißensee soll eine Frau in 458 Fällen betrogen und mehr als 32 000 Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Vor dem Amtsgericht Tiergarten hat die 62-Jährige die Vorwürfe zurückgewiesen. Sie habe nie in die Kasse gegriffen oder Umbuchungen vorgenommen, erklärte die Angeklagte am Donnerstag zu Prozessbeginn. Nach Aussage des ersten Zeugen wurde das Verfahren auf Antrag des Verteidigers allerdings ausgesetzt. Es seien Nachermittlungen erforderlich, begründete der Richter.

Der 62-Jährigen wird gewerbsmäßiger Betrug zur Last gelegt. In der Zeit von Januar 2016 bis September 2017 soll sie in dem Lotto- und Tabakwarenladen fiktive Rücknahmen und Bonstornos gebucht haben, die tatsächlich nicht stattgefunden hätten. "Dann entnahm sie jeweils das Bargeld aus der Kasse", so die Anklage.

Die Frau erklärte, sie bestreite das vehement. Zu den Vorwürfen sei es gekommen, "weil man mich nach knapp fünf Jahren loswerden wollte". Der Sohn der Ladeninhaber sagte als erster Zeuge, zu grundlosen Rückbuchungen sei es nur gekommen, wenn die Angeklagte im Dienst gewesen sei. Seine Eltern seien allerdings "buchhalterisch nicht so fit" und hätten den mutmaßlichen Schwindel lange nicht bemerkt. Der 50-Jährige übergab dem Gericht weitere Dokumente, die nun ausgewertet werden sollen. Wann es zu einem neuen Prozess kommt, ist noch offen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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